Neue Frauenbewegung in Deutschland

22.05.2017

Start der EMOTION-Aktion #wasfrauenfordern in Kooperation mit fischerAppelt und Appinio.

Es ist an der Zeit für eine neue, moderne Frauenbewegung. „Meinung sagen, Haltung zeigen. Darum geht’s in Zeiten rückwärtsgewandter Politik à la Trump oder AfD mehr denn je. Medien müssen jetzt hinhören. Nicht vorschreiben“, sagt EMOTION-Chefredakteurin Dr. Katarzyna Mol-Wolf. „Deshalb haben wir die Aktion #wasfrauenfordern gestartet. Wir wollen Frauen Mut und auch Lust machen, für ihre Rechte aktiv einzustehen. Denn Frauenrechte dürfen insbesondere im Jahr der Bundestagswahl kein Trend-Thema sein, sondern müssen zum festen Punkt auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda werden. Wir Frauen haben es jetzt in der Hand!“

Mit der bislang größten Aktion will das Frauenmagazin EMOTION in enger Kooperation mit uns und Appinio herausfinden, wie eine Politik aussehen muss, die zum vielschichtigen Leben moderner Frauen (und Männer) passt. Ziel ist es, die Geschlechter-Gerechtigkeit aktiv voranzubringen – auch indem endlich diejenigen gefragt werden, die es betrifft: in einer repräsentativen EMOTION-Studie mit dem Institut für Demoskopie Allensbach sowie einer Online-Befragung und der Abstimmung über die Appinio-App. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden der neuen Bundesregierung öffentlichkeitswirksam übergeben – verbunden mit der Aufforderung, entsprechend politisch zu handeln.

Auf der neuen Website www.wasfrauenfordern.de können Frauen Gesicht zeigen und für ihre Rechte in Video-, Foto- oder Text-Statements eintreten, z. B. für familienfreundlichere Unternehmensstrukturen, gleiche Löhne für gleiche Arbeit oder ein härteres Vorgehen gegen sexuelle Belästigung. Auch Männer werden explizit angesprochen, sich über klare Statements für ihre Frauen, Schwestern oder Töchter in der neuen EMOTION-Bewegung stark zu machen – um gemeinsam einen gesellschaftlichen Wandel möglich zu machen.

„Die Unterstützung der Kampagne ist mir ein ganz persönliches Anliegen”, erklärt unsere Digitalvorständin Franziska von Lewinski. „Gemeinsam mit EMOTION wollen wir Frauen und Männer gleichermaßen mobilisieren und herausfinden, was sie sich für mehr Gleichberechtigung wünschen und fordern.”

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