Mit Umarmungen gegen Populismus: #hugsnothate

09.05.2017

re:publica-Kampagne mit Love-Messages und einer zwei Meter großen Trump-Figur.

„Love out loud“ lautet das Motto der re:publica 2017 in Berlin. Der positive Blick auf die Digitalisierung soll wieder stärkeren Raum einnehmen. Ein Statement gegen Hass, Gewalt und Radikalisierung soll gesetzt werden.

Wir haben uns gefragt: Was wäre, wenn wir Populisten mit Liebe antworten statt mit gegenseitigem Hass? Was wäre, wenn wir unsere Feinde umarmen statt sie anzugreifen?

Die Idee: Ein zwei Meter großer Plüsch-Trump auf einem roten Sofa. Setzt sich der Besucher zu ihm und umarmt die Puppe, spricht sie in typischer Trump-Tonality Sätze wie „I love Muslims, they are really great dudes, the best people“ oder „I’m happy that German automakers are creating jobs in the U.S.“ – eingesprochen von einem kalifornischen Country-Moderator. Gleichzeitig wird ab Dienstag von dem Twitter-Kanal @hugsnothate eine Twitter-Postkarte an @realDonaldTrump mit einem Liebesgruß geschickt. Die Installation befindet sich in der Halle auf dem Weg zur Hauptbühne.

Unsere Trump-Aktion haben wir gemeinsam mit den Digitalexperten von Fork Unstable Media umgesetzt. Schon auf der re:publica 2015 haben wir mit unserer preisgekrönten Installation „Lass die Helden heulen“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Kai Diekmann, Alice Schwarzer und Sascha Lobo fungierten als Symbole der Empörungskultur als Folge der Digitalisierung und weinten bei damals aktuellen Hashtags wie #grexit, #varoufake oder #bahnstreik Apfeltee.

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