ArbeitenDas digitale Futurium: von der grünen Wiese zur interaktiven Marke

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Das digitale Futurium: von der grünen Wiese zur interaktiven Marke

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Wie wir das Berliner "Haus der Zukünfte" ins Web übersetzen

Das Berliner Museum Futurium  öffnet seine Pforten. Pünktlich zum Start des sogenannten „Haus der Zukünfte” launcht unsere Digitalagentur Fork Unstable Media  neue Features auf deren Webseite. Fork hatte bereits im Vorfeld den Webauftritt konzipiert und umgesetzt, um die Vorfreude auf Berlins neuestes Vorzeigemuseum zu wecken.

Analoge und digitale Nachhaltigkeit

Das Design ist an die Charakteristika des Gebäudes angelehnt. „Die besondere Architektur hat dem Futurium den Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB)-Goldstatus beschert. Mit einem Erfüllungsgrad von 89,8 Prozent ist es aktuell das nachhaltigste Bundesgebäude Deutschlands. Dies wollten wir auch in der digitalen Verlängerung des Museums zum Ausdruck bringen”, erklärt Thomas Kuster, Technical Director bei Fork.

Das technische Ökosystem ist Future Friendly  aufgesetzt und ermöglicht somit zukünftige Weiterentwicklungen mit geringerem Aufwand als bei üblichen Webseiten. „Auch hier passten wir die Seite an das Futurium an. Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir sind auf alle Szenarien vorbereitet”, erläutert Thomas weiter.

Fork hat es geschafft, aus unseren wilden Ideen eine beeindruckende Internetpräsenz zu entwickeln. Das Design setzt die Bildsprache des Hauses fort, entwickelt eine eigene Erzählweise und macht einfach Spaß.

Monique Luckas, Leiterin Kommunikation am Futurium Berlin

Mit der Verlängerung in die digitale Welt werden Zukunftsideen weit über die 5.000 Quadratmeter des Futuriums erlebbar. In der Ausstellung können Besucher*innen viele mögliche Zukünfte entdecken und sie via RFID-Chip sammeln. Auf der Webseite werden diese dann zusätzlich individuell ausgespielt, um das eigene Ausstellungserlebnis zu Hause weiter zu vertiefen.

Wissenschaftler zelebrieren die Zukunft

Zur großen Eröffnungsfeier, die live auf futurium.de  übertragen wurde, waren Gäste wie Astronaut Alexander Gerst, Kanzleramtschef Helge Braun, Forschungsministerin Anja Karliczek und die Meereis-Physikerin und Klimawissenschaftlerin Stefanie Arndt geladen.

Die leere erste Etage des Futuriums im Juli 2018: Mit seiner Ausstellungsfläche von rund drei Quadratkilometern gab vor allem das prämierte Haus im Berliner Regierungsviertel vor, wie sich die interaktive Marke später einmal anfühlen könnte.

Wenn man auf unsere Seite kommt, sollte der erste Gedanke sein: Ach, stimmt – so kann man das ja auch machen!

Weg vom leeren Gebäude, hin zum zukünftigen Leben: Erste Style Tiles spielen schon früh in Grenznähe des Corporate Designs.

Was später die Startseiten-Animation werden sollte, bekam von der Geschäftsführung schon in der ersten Abstimmung den Namen "Briefumschlag" und führt die Idee sicherer Farbsets ein. Jede Einzelseite des digitalen Futuriums kann ein anderes Farbset nutzen. Und Future Friendly  ist das Feature auch: Ob ein Redakteur oder ein Bastler im Futurium Lab Einfluss auf die Farben im Frontend nimmt, ist egal – das System lässt die Schnittstellen offen, um Experimente zuzulassen.