10 Thesen zu erfolgreichem Video Content Marketing

29.12.2016

Wie sieht das ideale Branded Video aus­? Unsere Bewegtbildstudie gibt Antworten.

Allein in den USA werden die Ausgaben für werblichen Bewegtbild-Content bis Ende 2016 auf knapp 10 Milliarden US-Dollar beziffert. Doch wie muss eigentlich der ideale Inhalt, das perfekte Branded Video aus­sehen?  

Genau dieser Fragestellung widmet sich unsere appinio-Studie zum Thema „Video Content Marketing“. Mehr als 1.000 Frauen und Männer im Alter von 16 bis 50 Jahren wurden zu ihren Vorlieben beim Konsum von Bewegtbild-Content befragt. Das Ergebnis sind spannende Insights zur Entwicklung und Umsetzung von Video-Content als Katalysator erfolgreichen Content Marketings.

Das sind die wichtigsten zehn Thesen aus den Ergebnissen der Studie zu Video Content Marketing

  1. Branded-Video-Content ist entscheidender Katalysator moderner und inhaltlicher ­Markenkommunikation.
  1. Es geht um Relevanz aus User-Sicht. Nur Videoinhalte, die nachweislich unterhalten, informieren oder den Zuschauer auf andere Art bewegen, können aus Markensicht funktionieren. Markenthemen müssen sich dem unterordnen.
  1. Das Momentum nutzen: Marken und Unternehmen, die jetzt gezielt und überzeugend auf Branded-Video-Content setzen, werden mit hohen Reichweiten und Interaktionsraten sowie perspektivisch mit nachhaltigen Conversions und Leads belohnt.
  1. Ausdauer ist entscheidend. User bevorzugen serielle ­Videoformate, die kontinuierlich ausgespielt und verbreitet werden. Dies bietet die Chance, dass Zuschauer zu echten Fans werden, die sich wirklich für die Inhalte einer Marke bzw. eines Unternehmens interessieren.
  1. Der Wettbewerb wird größer: Marken konkurrieren in Zeiten von Content Marketing längst nicht mehr nur mit anderen Marken, sondern mit allem und jedem, was/der im Netz ­Inhalte veröffentlicht.
  1. Qualität zahlt sich aus. User ­haben nicht nur inhaltlich, sondern auch formal hohe ­Ansprüche an die von ihnen konsumierten Video-Inhalte. Filmischer Look, 4K-Produktion und auch neue Technologien wie 360-Grad-Storytelling versprechen mehr Aufmerksamkeit.
  1. Marken und Produkte müssen lernen, nicht immer Protagonist ihrer eigenen Inhalte zu sein. Nur, wer bessere Inhalte mit Mehrwert beitragen kann, hat sich On-Air-Präsenz verdient. Alles andere wäre kontraproduktiv.
  1. Video-Content funktioniert aktuell besser innerhalb männlicher Zielgruppen. Frauen fühlen sich seltener angesprochen und inhaltlich abgeholt. Dies eröffnet insbesondere für Marken mit weiblichem Zielgruppen-Fokus erhebliche Chancen.
  1. Bewegtbild ist ein junges Thema. Insbesondere Millennials und Teens konsumieren regelmäßig Video-Content. Neue Apps & Features wie Snapchat, Instagram Stories & Co. werden dieses Phänomen weiter befeuern.
  1. Prominente Absender können den Erfolg von Video-Content massiv unterstützen. Insbesondere YouTuber & Comedians funktionieren nach wie vor sehr gut als Multiplikatoren. Hierbei sollte jedoch stets die Sinnfrage gestellt werden, bevor man blind in eine reichweitengetriebene Kooperation stolpert.

Benjamin Werner

Alle weiteren Infos und die gesamte Bewegtbildstudie gibt es auf Anfrage bei Benjamin Werner, Head of Group Marketing, über bwe@fischerappelt.de.




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