5 Erfolgsfaktoren für Editorial Platforms

18.03.2016

Alle sprechen von Content Marketing und zu wenig über redaktionelle Plattformen.

HHH, CCC, SEO – was macht eine gute Editorial Platform aus? Hier die fünf wichtigsten Faktoren für Content-Erfolg.

1. Hero-, Hub- und Help-Content

Differenziere deinen Content! Nicht jeder Content kann und muss das Gleiche leisten. Man unterscheidet zwischen Help-, Hub- und Hero-Content. Help-Content erfüllt die Bedürfnisse des Konsumenten. Dementsprechend sucht der User selbst direkt nach dieser Art von Content. Hub-Content ist markenspezifisch, wird regelmäßig veröffentlicht und sorgt für ein positives Grundrauschen. Hero-Content präsentiert die „Superbowl-Momente“ einer Marke. Er wird für eine größere Zielgruppe konzipiert, entsprechend medialisiert und sorgt so für Reichweiten-Peaks.

2. Create, Curate, Collaborate

Produziere nicht alles selbst! In der Produktion der Inhalte wird zwischen Create-, Curate- und Collaborate-Content unterschieden. Create-Content umfasst alle selbst produzierten Inhalte. Collaborate-Content entsteht in Zusammenarbeit mit Influencern oder einer anderen Marke. Curate-Content bedient sich an allem, was das Netz bietet. Von User Generated Content bis hin zu aufwändigen Produktionen: Zu jedem Thema finden sich bereits bestehende Inhalte, die kuratiert und geteilt werden können.

3. Micro Moments

Kenne die Bedürfnisse deiner Zielgruppe! Micro Moments sind die Momente, in denen wir Hilfe im Netz suchen. Dazu zählen „I-want-to-do“-, „I-want-to-know”-, „I-want-to-buy”- und „I-want-to-go“-Momente. Erfolgreiche Editorial Platforms kennen die relevanten Micro Moments ihrer Zielgruppe und stellen bedarfsgerechten Content bereit.

4. The Big Picture – SEO, Media und Referral Traffic

Achte auf das „große Ganze”! Bedarfsgerechter, SEO-optimierter Content sorgt für bessere Auffindbarkeit. Je einfacher Content gefunden wird, desto höher ist seine organische Reichweite. Durch gute organische Reichweiten entstehen hohe Interaktionsraten, die wiederum ein Gradmesser für die Relevanz der Inhalte sind. Letztlich führt diese Kette zu niedrigeren Cost-per-Click-Preisen, was auch die Effizienz der Adverstising-Maßnahmen steigert.

5. Ziele & KPIs

Sei mutig und lerne aus deinen Fehlern! Es ist wichtig, sich über die Marketingziele bewusst zu werden und passende KPIs zu entwickeln. So kann die Wirkung des Contents stetig gemessen und immer weiter optimiert werden. Betrachte die Tops und Flops, lerne so deine Zielgruppe kennen und leite die richtigen Implikationen ab.

Jan Lenke

steuert als Head of Editorial Platforms die Content-Marketing-Maßnahmen für Marken und Unternehmen.




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