Mit der Agenda Watch alle Events im Blick

30.03.2016

Unsere Agenda Watch zu wichtigen Hamburger Events aus Politik und Gesellschaft.

Jeden Monat finden in Hamburg viele inspirierende Vorträge, Lesungen und Diskussionsrunden rund um die Themen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft statt. fischerAppelt stellt ein Best of der Veranstaltungen in der Agenda Watch zusammen. Diese wird ab jetzt auch über das Hamburger Tagesjournal distribuiert. Hier geht es zur Anmeldung für den kostenlosen werktäglichen Newsletter am Morgen. Außerdem veröffentlichen wir unseren Veranstaltungskalender Agenda Watch nun auch auf unserem Blog und per Newsletter.

Unsere Highlights im April:

Rechtspopulistische Positionen haben Aufwind, während die etablierten Parteien an Zuspruch verlieren. Auch eine Radikalisierung des politischen Diskurses ist spürbar. Angesichts dieser Entwicklungen widmet sich die Reihe Zeit-Stiftung aktuell am 18. April in den Räumlichkeiten der Bucerius Law School der Frage „Verliert Deutschland seine Mitte?“ Diskutiert wird diese und daran anknüpfende Fragen unter anderem vom Präsidenten des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert und der Journalistin und Moderatorin Anja Reschke.

Unter dem Titel “Die Schwarze Macht” – Der Islamische Staat und die Strategen des Terrors beschäftigt sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am 22. April mit den Hintergründen des IS-Terrors. Nach seinem Eroberungszug im Jahr 2014 herrscht der „Islamische Staat“ (IS) heute über mehr als fünf Millionen Menschen und eine Fläche von der Größe Großbritanniens. Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter zeichnet den Aufstieg der Dschihadisten nach und stößt zu den Wurzeln des Terrors vor – im zerfallenden Irak, im syrischen Bürgerkrieg und in den vielfältigen Konflikten der Region. Darüber hinaus haben wir in die Agenda Watch unter anderem folgende Termine aufgenommen:

  • Wirtschaftstag Korea (Handelskammer Hamburg, 06.04.2016)
  • Von der Freiheit Schulden zu machen (Die Neue Gesellschaft, 12.04.2016)
  • Leben, Karriere, Familie – alles planbar? (Körber-Stiftung, 18.04.2016)

Alle Veranstaltungen gibt es hier im Überblick:

„Wirtschaftstag Korea“, Handelskammer Hamburg (Mi, 06.04.2016, 9 – 13 Uhr)

(Wirtschaft) Vortrag/Diskussion: Die koreanische Regierung treibt seit einigen Jahren eine Förderung des Mittelstandes zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationsfähigkeit voran. Hierzu sollen internationale Kooperationen zwischen mittelständischen Firmen gefördert werden, insbesondere in den Hochtechnologiezweigen. Auch für Hamburger Unternehmen bietet dies große Chancen. Der Wirtschaftstag Korea nimmt die aktuelle wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Entwicklung des Landes in den Blick und informiert über die Mittelstandsförderung der koreanischen Regierung, von der auch deutsche Mittelständler profitieren können.

Gäste: u.a. Dr. Rolf Bösinger (Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), See-jeong Chang (Generalkonsul der Republik Korea in Hamburg), Michael Spatz (Executive Vice President, Business Development, Marketing & Communication, C. Illies & Co. (GmbH & Co.) KG)

Handelskammer Hamburg, Plenarsaal, Adolphsplatz 1  

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„Digital Durchstarten“, Bundesverband mittelständische Wirtschaft (Do, 07.04.2016, 17.30 – 21 Uhr)

(Wirtschaft) Vortrag/Diskussion: Im Fokus der Veranstaltung liegt die veränderte Mediennutzung der Kunden, die den Herausforderungen und Chancen des Mittelstands eine neue Bühne gibt: Die Aufgabe, Kunden zu finden und zu erreichen ist dieselbe geblieben, nur das Wie und das Wo haben sich verändert. Der digitale Wandel beeinflusst daneben auch die Fragen nach geringeren Kosten durch bessere Prozesse oder einer risikoarmen Expansion.

Gäste: u.a. Arne Henne (KMU Programm Manager, Facebook), Mario Ohoven (Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft)

Ree Location, Anton-Ree-Weg 50

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„Das Atomabkommen mit dem Iran und die Kernwaffen-kontrolle – The Obama Legacy“, Konrad-Adenauer-Stiftung (Do, 07.04.2016, 19 – 20.30 Uhr)

(Politik) Vortrag/Diskussion: Kaum ein Konflikt hat die Weltgemeinschaft über die letzten Jahre so sehr beschäftigt, wie der Streit um das iranische Atomprogramm. Nach über 13 Jahren zäher Verhandlungen wurde am 14. Juli 2015 mit der Unterzeichnung des Joint Comprehensive Plan of Action Geschichte geschrieben. Während Präsident Obama die Abstimmung als einen „Sieg für die Diplomatie, für die amerikanische nationale Sicherheit und für den Schutz und die Sicherheit in der Welt” bezeichnet, geht es für die Golf-Staaten um viel mehr als nur um die iranische Atombombe: Sie befürchten eine weitere Eskalation durch die Verschiebung des Kräftegleichgewichts in der gesamten Region.

Gäste: Oliver Meier (Stiftung Wissenschaft und Politik)

Amerikazentrum Hamburg, Am Sandtorkai 48

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„Von der Freiheit Schulden zu machen“, Die Neue Gesellschaft (Di, 12.04.2016, 19 – 21 Uhr)

(Wirtschaft und Gesellschaft) Vortrag/Diskussion: Wenn wir einen Kredit aufnehmen, müssen wir das Geld irgendwann zurückzahlen. Das sagt das Gesetz und meist auch unsere moralische Intuition. Warum ist das eigentlich so? Wie uns die Finanzkrise gezeigt hat, gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel. Ist es gerechtfertigt, private Schulden durch staatliche Eingriffe zu erlassen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, setzt sich Politikwissenschaftler Friedo Karth an diesem Abend mit den moralischen und ökonomischen Grundlagen von Schulden auseinander und wirft einen Blick auf die aktuelle politische Debatte.

Leitung: Friedo Karth, Politikwissenschaftler

NG Geschäftsstelle, Springeltwiete 1, Eintritt 4 Euro

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„Integration, nur wie?“, Körber-Stiftung (Mi, 13.04.2016, 19 Uhr)

(Gesellschaft) Gespräch: Deutschland ist ein Einwanderungsland, nicht erst seit 2015. Bei der Integration von Menschen internationaler Herkunft spielt Bildung eine Schlüsselrolle. Wie sie gelingt, was sie erfolgreich macht und wann sie scheitert diskutiert der Migrationsforscher und Studienpreisträger Aladin El-Mafaalani mit der Staatsministerin für Integration Aydan Özoğuz, der Schulleiterin Fiona Brunk und der Journalistin Rita Knobel-Ulrich.

Gäste: u.a. Aydan Özoğuz (Staatsministerin für Integration), Aladin El-Mafaalani (Migrationsforscher)

KörberForum, Kehrwieder 12

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„Kein Ausweg! Nirgends? Zukunftsszenarien im Russland-Ukraine-Konflikt“, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Mi, 13.04.2016, 19.00 – 21.00 Uhr)

(Politik) Diskussion: Ein Jahr nach dem Minsk II-Abkommen ist der Konflikt in der Ost-Ukraine, der über 9.000 Menschenleben gefordert hat, im westlichen Europa fast in Vergessenheit geraten. Dabei steht die Umsetzung der vereinbarten 13 Punkte aus Minsk II nach wie vor aus. Die Trilaterale Kontaktgruppe trifft sich zwar regelmäßig, ohne jedoch den vereinbarten Zielen substanziell näher gekommen zu sein. Im Gegenteil: Verletzungen der Waffenruhe nehmen wieder zu; die Spezialbeobachtungsmission der OSZE wird nach Belieben durch die Rebellen, die von der russischen Regierung weiterhin unterstützt werden, behindert. Die sogenannte Demarkationslinie ist strenger abgeriegelt als die ukrainisch-russische Grenze. Welche Ziele verfolgt Russland mit seinem verdeckten Interventionskrieg? Welche Chancen und Perspektiven verbleiben der Ukraine auf ihrem Weg nach Europa?

Amerikazentrum Hamburg, Am Sandtorkai 48

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„Verliert Deutschland seine Mitte?“, Zeit-Stiftung (Mo, 18.04.2016, 18 – 20 Uhr)

(Gesellschaft und Politik) Vortrag/Diskussion: Die aktuellen Landtagswahlergebnisse zeigen: Das politische Gefüge Deutschlands verändert sich. Rechtspopulistische Positionen haben Aufwind, während die etablierten Parteien an Zuspruch verlieren. Auch eine Radikalisierung des politischen Diskurses ist spürbar. Driftet Deutschlands bürgerliche Mitte nach rechts? Welche Gefahren birgt eine gesellschaftliche Radikalisierung? Vor allem aber: Wie ihr begegnen?

Gäste: Prof. Dr. Norbert Lammert (Präsident des Deutschen Bundestages), Anja Reschke (Journalistin und Moderatorin), Prof. Dr. Hans Vorländer (Politikwissenschaftler)

Bucerius Law School, Jungiusstraße 6

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„Leben, Karriere, Familie – alles planbar?“, Körber Stiftung (Mo, 18.04.2016, 19 Uhr)

(Gesellschaft) Vortrag/Diskussion: Nicht nur jungen Menschen eröffnen sich heute unendlich viele Optionen. Weit verzweigte Ausbildungswege, ein internationaler Arbeitsmarkt im digitalen Wandel, unterschiedliche Familienmodelle und immer wieder Spagat: zwischen Karriere und Familie, zwischen Erfolg und Entspannung, zwischen Freizeit und Engagement, zwischen alt werden und jung bleiben. Alle Generationen eint jedoch die Suche nach dem guten Leben. Ob die eigene Biografie bestenfalls das Ergebnis akribischer Planung oder glücklicher Zufälle ist, diskutieren NDR Info und die Körber-Stiftung zum Auftakt der dreiteiligen Sendereihe Lebensarbeitszeit.

Moderation: Ann-Katrin Johannsmann (NDR Info)

KörberForum, Kehrwieder 12

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„Das Ende der Megamaschine – Geschichte einer scheiternden Zivilisation“, Heinrich-Böll-Stiftung (Do, 21.04.2016, 19 – 21 Uhr)

(Gesellschaft) Diskussion: Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen als je zuvor auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt? Entlang ausgewählter Thesen werden Fabian Scheidler und Daniela Gottschlich an diesem Abend im Gespräch versuchen, sich Antworten auf diese Fragen zu nähern.

Gäste: Fabian Scheidler (Autor), Dr. Daniela Gottschlich (Politikwissenschaftlerin)

Staats- und Universitätsbibliothek, Von-Melle-Park 3

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„Import Persönlichkeit: Politik und Wirtschaft im Jahr 2030“, Konrad-Adenauer-Stiftung (Do, 21.04.2016, 17.30 Uhr)

(Politik und Wirtschaft) Vortrag/Diskussion: Welches Führungsverständnis leben wir im Jahr 2030 im Hinblick auf die Dynamik der Märkte und das hohe Veränderungstempo? Wie werden Macht, Einfluss und Hierarchie dann in der Gesellschaft verhandelt? Wie gelingt es zukünftigen Generationen, ihre Eigenschaften und Werte in Unternehmen zu integrieren? Und, was können Politik, Wirtschaft sowie gesellschaftliche Organisationen aus dem Hier und Jetzt für die Zukunft voneinander lernen? Diese Fragen diskutieren Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik.

Gäste: Prof. Dr. Sabine Remdisch (Professorin für Personal- und Organisationspsychologie, Universität Lüneburg), Dr. Axel Schmid-Lossberg (Leiter Geschäftsführungsbereich Personal, Axel Springer SE), Anne von Fallois (Leiterin Personalberatung Kienbaum)

Amerikazentrum Hamburg e. V., Am Sandtorkai 48

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„‚Die Schwarze Macht’ – Der Islamische Staat und die Strategen des Terrors“, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Fr, 22.04.2016, 19 – 21 Uhr)

(Politik) Lesung/Vortrag: Nach seinem brutalen Eroberungszug im Jahr 2014 herrscht der „Islamische Staat“ (IS) heute über mehr als fünf Millionen Menschen und eine Fläche von der Größe Großbritanniens. Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter zeichnet den präzise geplanten Aufstieg der Dschihadisten nach und stößt zu den Wurzeln des Terrors vor – im zerfallenden Irak, im syrischen Bürgerkrieg und in den vielfältigen Konflikten der Region, die die Strategen des Terrors geschickt für ihre Zwecke zu nutzen wissen.

Gast: Christoph Reuter (Spiegel-Korrespondent)

Madison Hotel, Schaarsteinweg 4

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„Das Leben nach der Katastrophe – 30 Jahre Tschernobyl - 5 Jahre Fukushima“, Konrad-Adenauer-Stiftung (Fr, 22.04.2016, 17 – 19 Uhr)

(Gesellschaft) Fotopräsentation/Diskussion: Am 26. April 1986 ereignete sich in der ukrainischen Stadt Prypjat eine der verheerendsten Katastrophen im Bereich der zivilen Nutzung von Atomkraft. Nahe der weißrussischen Grenze havarierte ein Reaktor des Atomkraftwerkes Tschernobyl und verursachte einen Super-Gau, der weite Teile Europas erfasste. Die Nuklearkatastrophe in Fukushima im Frühjahr 2011 rückte die laufende Debatte über die Nutzung von Kernenergie erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Anlässlich des Earth Days erinnern die Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem U.S. Generalkonsulat Hamburg an das dreißig Jahre zurückliegende Unglück in Tschernobyl. Wie leben die Menschen in Tschernobyl und Fukushima heute? Und was hat die Welt aus dem Unglück gelernt?

Gäste: Michael Forster Rothbart (Fotojournalist, New York), Rüdiger Kruse (MdB)

Katholische Akademie, Herrengraben 4

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„Ungleichheit – Soziale Gerechtigkeit könnte das Wachstum ankurbeln“, Die Neue Gesellschaft (Mi, 27.04.2016, 18 – 20 Uhr)

(Wirtschaft und Gesellschaft) Vortrag/Diskussion: Wenige besitzen scheinbar fast alles: Rund zwei Drittel des Vermögens in Deutschland gehört dem reichsten Zehntel der Bevölkerung. Doch internationale Studien zeigen ein differenziertes Bild der sozialen Ungleichheit. Umstritten ist auch, ob Ungleichheit notwendig ist oder ob mehr Gleichheit den wirtschaftlichen Fortschritt ankurbeln würde.

Gäste: Dr. Joachim Federwisch (Sozialwissenschaftler), Dr. Hermannus Pfeiffer (Wirtschaftspublizist)

Kulturladen Hamm, Carl-Petersen-Str. 76, Eintritt: 5 €

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„Ein Update für deutsche Städte“, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Fr, 29.04.2016, 12 – 22 Uhr)

(Gesellschaft) Podiumsdiskussion: Viele verantwortliche Politiker verschlafen gerade eine große Chance: die Digitalisierung. Auch unsere Städte leiden darunter. Metropolen auf der ganzen Welt werden durch ständige Updates sicherer, mobiler und nachhaltiger. Doch die German Smart City bleibt vorerst Vision. Um den Anschluss zu halten, müssen wir jetzt handeln. Beim „Mutcamp“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit erfahren Sie, wie Visionäre die Stadt der Zukunft planen. Ob den ganzen Nachmittag oder nur kurz zwischendurch: In mehr als 15 kompakten Panels können Sie gemeinsam mit den Referenten die Stadt von morgen erkunden.

betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43

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