Deutschland, Europa und der Euro

31.03.2017

fischerAppelt Hauptstadtgespräch mit Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele.

Die Geschichte klingt fast wie aus einem Hollywood-Film: Vor drei Jahren beschloss die Deutsche Bundesbank, rund 50 Prozent ihrer im Ausland gelagerten Goldreserven zurück nach Deutschland zu holen. Insgesamt wurden 300 Tonnen, vorwiegend aus Paris und New York, nach Deutschland transportiert. Begleitet wurde der Transport von unserem Keynote-Speaker des fischerAppelt Hauptstadtgesprächs, dem Vorstandsmitglied der Bundesbank Carl-Ludwig Thiele. Neben dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion übernahm Thiele im Vorstand die Aufgaben Bargeld, Controlling, Rechnungswesen und Organisation sowie Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme.

fischerAppelt Director of Public Affairs Mark Stanitzki (li.) mit Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele

Das öffentlichkeitswirksam einmalige Projekt des Goldtransports war der Einstieg in eine Reihe von sehr grundsätzlichen Fragen. Die Gästeaus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten in den neuen Berliner fischerAppelt-Büros, den Wonderland Studios über die Zukunft des Bargelds und die Bedeutung des digitalen Zahlungsverkehrs. Thiele machte deutlich, wie sehr gerade in Deutschland, aber auch darüber hinaus, die Währungsfrage mit Vertrauen zu tun hat. So ist es nicht verwunderlich, dass die Eurokrise das zweite große Thema des Abends war. Unsere Gäste verließen mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und einigen Impulsen nachdenklich unser neues Hauptstadtbüro in der Schönhauser Allee.

Angeregtes Gespräch mit Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele

Schon jetzt darf ich das nächste Hauptstadtgespräch mit dem CDU-Digitalpolitiker und Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek am 26. April ankündigen.

Mark Stanitzki

leitet das Public-Affairs-Team in Berlin und berät mit seinen Politikexperten Entscheider aus Unternehmen und Verbänden bei der strategischen und prozessualen Positionierung im politischen Raum.




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