Drei Tipps für virale Kampagnen

21.06.2017

Mit einigen Tricks in der Kampagnenplanung erhöht sich die Chance auf Erfolg.

Für Geld bekommt man alles – auch in der Werbung. Nur ist nicht immer viel da. Hier sind virale Kampagnen die schönste Form der Reichweitensteigerung. Das sind die wichtigsten Methoden für erfolgreiche Kampagnen mit kleinem Budget:

1. Zielgruppen klug bestimmen

Nicht jedes Produkt muss weltweit bekannt sein, um ein Verkaufsschlager zu werden. Hochspezialisierte Medizintechnik etwa wird von einer Handvoll Menschen gekauft. Wer seine Zielgruppen klug eingrenzt, vermeidet Streuverluste und potenziert die Werbewirkung – und mit ihr die Umsätze des Unternehmens. Virale Kampagnen werden möglich, wenn mindestens zehn Prozent der Zielgruppe mittels Werbung aktiviert wurden. Ist dieser Schwellenwert erreicht und die Anzeigen spannend gestaltet, können sie zum Selbstläufer werden.

2. Netzwerke auf virales Potenzial prüfen

Viralität braucht eine enge Online-Vernetzung und eine hohe Reaktionsbereitschaft der Zielgruppe. Der Kampagnenplanung sollte daher immer eine Netzwerkanalyse vorangehen. Werbetreibende sollten auf die Größe der Zielgruppen in den ausgewählten Netzwerken achten, auf dichte Gesprächsketten – auch ohne Werbetrigger – und zahlreiche Cluster. Cluster sind Gruppen von Menschen, die eng miteinander interagieren und gleichzeitig auf verschiedenen Netzwerken aktiv sind. Sie werden diejenigen sein, die später Gespräche zwischen Facebook, Twitter oder Snapchat übertragen.

3. Key Influencer streng auswählen

Key Influencer sind eine große Chance, oft aber auch eine große Enttäuschung. Wenn viel Geld in Blogger-Events geflossen ist und dann die Reichweite ausbleibt, überlegen Marketer häufig, ob die Kampagne den Aufwand wert war. Die Wahrheit ist: Nicht jedes Online-Sternchen eignet sich für virale Kampagnen – selbst wenn es eine große Fangemeinde hat. Geeignete Influencer sind das Zentrum viraler Netzwerke und stehen in engem Kontakt mit ihren Fans. Mit ihnen zusammen schlagen sie Brücken zu Gruppen, zu denen die Marke einen engeren Kontakt wünscht.

Benjamin Werner

entwickelt als Head of Group Marketing Kundenlösungen, die es ermöglichen, in der neuen Relevanzlogik des Internets Aufmerksamkeit zu finden.




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