Epic Split – Hollywood verliert sein Monopol

12.12.2013

Man könnte glauben Hollywood hat das Monopol auf gute Geschichten verloren.

Denn die Helden von Einst haben sich neue Spielflächen gesucht. Und Stoffe, die berühren, finden heute nicht mehr auf der großen Leinwand statt: Wenn Jean Claude van Damme den Epic Split zeigt, dann nicht im Auftrag der Universal-Studios, sondern für Volvo. Felix Baumgartner wagt den Sprung aus dem All nicht unter der Regie von Roland Emmerich, sondern inszeniert von Getränkehersteller Red Bull.

Hinter den Dingen, die uns bewegen, steht immer noch eine gute Idee. Dafür, wie sie die Menschen erreichen, gelten aber offenbar neue Regeln

Schreiber, Spinner, Visionäre, Erfinder, Entwickler und Menschen mit einem Gefühl für Geschichten und Timing. Sie bleiben die Quelle des Contents. Aber der Umgang mit diesem Content ist zu einer eigenen Kreativdisziplin geworden. Creative Content steht nicht mehr nur für die eine gute Idee, sondern für eine perfekte Verbindung von Aufmerksamkeit, Emotion und Relevanz. Dem amerikanischen Monopol für Träume steht heute die Vielfalt guter Geschichten gegenüber.

Philipp Wittgenstein

Jurist & Spezialist für integrierte Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Digital und Analog.




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