Es kommt auf die Story an, Baby!

19.12.2017

Warum Unternehmen gerade jetzt verstärkt auf Instagram Stories setzen sollten

Vor Kurzem stellte Instagram das nach eigenen Angaben größte Profilupdate seit 2013 vor. Von nun an können User ihre Stories, die bis dato nach 24 Stunden automatisch verschwanden, archivieren und auf ihrem Profil an prominenter Stelle als „Highlights“ teilen. Das bedeutet, dass in dem neuen privaten Instagram Stories-Archiv einzelne Inhalte einer Story automatisch gesichert werden.

Die Profilinhaber können diese jederzeit ansehen, abermals in ihrer Story und dem Feed veröffentlichen oder sie als Highlight in die neue Story-Leiste auf ihrem Profil posten. Durch das Hervorheben besonderer Momente bekommen Nutzer die Möglichkeit, ihren Account persönlicher zu gestalten. Diese Neuerung dürfte vor allem für Unternehmen und Marken interessant sein, besuchen doch 200 Millionen Menschen täglich Unternehmensprofile auf der beliebten Social-Media-Plattform.

Wenn Ihr Markenauftritt bis jetzt noch nicht zu den mehr als 300 Millionen Konten gehört, die jeden Tag Instagram Stories nutzen, sollte spätestens jetzt die Zeit dafür gekommen sein. Diese fünf Gründe sprechen dafür.

1) Intime Einblicke in den Unternehmensalltag

Viele Unternehmen nutzen die soziale Foto-App, um ihren Alltag aus einer intimeren Perspektive zu präsentieren und einen Einblick hinter die Kulissen zu geben. In den Stories lassen sich, wie der Name schon sagt, mit Hilfe von kurzen Videos und Fotos ganze Geschichten erzählen. Möglich ist es beispielsweise auch, die Neugier auf ein kommendes Projekt zu steigern, indem man exklusiv kurze Teaser veröffentlicht.

2) Live-Charakter bei besonderen Events

Sei es die Weihnachtsfeier, ein Kundenevent oder einfach ein spannendes Meeting: Durch Stories können die Follower direkt zu unternehmensrelevanten Veranstaltungen mitgenommen werden. Dazu ist es noch nicht einmal nötig, tatsächlich live zu gehen (was allerdings auch möglich wäre). Allein durch das regelmäßige und zeitaktuelle Posten hat der Zuschauer das Gefühl, Veranstaltungen direkt miterleben zu können und bekommt einen guten und unmittelbaren Eindruck von der Atmosphäre vermittelt.

3) Austausch mit den Followern

Eine große Anzahl an Followern zu haben sieht zwar auf den ersten Blick schick aus, hilft nur leider wenig, wenn diese nicht mit einem interagieren. Vor allem durch Stories ist es auf Instagram besonders leicht, User zur Interaktion anzuregen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Beispielsweise kann mit persönlichen Nachrichten oder Emojis auf Stories reagiert werden. Die wohl beliebteste Methode für den aktiven Austausch mit den Zuschauern stellen Umfragen dar, die in die Story eingebettet werden. Hier kann man beispielsweise abstimmen lassen, was die User gerne als nächstes sehen würden.

4) Features über Features

Natürlich lassen sich nicht nur Umfragen einbauen. Die Stories bieten zahlreiche Tools, um sie noch attraktiver zu gestalten. Von Hashtags, Standortangaben, Boomerangs, Superzoom, Gesichtsfiltern, Stickern, Texten bis hin zu den Stiften, mit denen man per Hand auf die Bilder und Videos malen kann, bleibt kein Wunsch offen. Als Unternehmen sollte man neugierig bleiben, unterschiedliche Features durchprobieren und stets die Augen nach Neuerungen offenhalten. Ein besonderes Extra: Verwendet man einen derzeit beliebten Hashtag oder Standort, landet man in einer öffentlichen Instagram Story, die potenzielle neue Follower auf die Unternehmensseite lockt.

5) Die Mitarbeiter zur Marke machen

Durch Instagram Stories lernen die Follower des Profils nicht nur das Unternehmen besser kennen – auch Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit, sich zu zeigen und vorzustellen. Tauchen bestimmte Persönlichkeiten immer wieder auf, werden diese schnell zum Gesicht des Unternehmens und machen die Marke greifbarer. Letzten Endes folgen wir alle lieber Menschen als Namen.

Elena Keller

verantwortet als Digital Native das Social Media Marketing von fischerAppelt.




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