Facebook, Google, Netflix: It´s about Technology

10.02.2014

Wenn Marken zu Medien werden, dann reicht es nicht, gute Inhalte und Geschichten zu entwickeln.

Zum Aufbau und zur Entwicklung eigener Kanäle gehört auch der richtige Einsatz von Technologie. Erst mit der passenden Technologie lässt sich Content so konfektionieren und verbreiten, dass er Menschen erreicht und bewegt. Vom Tweet mit 140 Zeichen, über den YouTube-Clip bis zur ganzen Plattform.

Sind Facebook und Google die Kreativzentralen der Welt? Oder sind es schlichtweg visionäre Technologieunternehmen mit einem emotionalen Frontend?

Wenn Marken zu Medien werden, dann müssen sie sich auch wie Medien vermarkten. Wer nur sendet und mitteilt wird versendet. Und sein Content wird nicht gehört, gesehen oder geteilt.

Nackte Geschichten versenden sich. Creative Content braucht Plattformen und Formate

Plattformen bündeln Aufmerksamkeit. TV-Sender, Magazine oder Radioanstalten stehen mit ihren Marken für bestimmte Inhalte. Wer mit Ihnen konkurrieren will, braucht Plattformen auf denen der Konsument weiß, was er bekommt. Vom YouTube-Kanal bis zum eigenen Bewegtbildangebot. Eine gute Plattform kann Aufmerksamkeit automatisieren. Formate und Episoden sind ihre Lockstoffe. Wenn die Zielgruppe weiß, was sie bekommt, dann kommt sie wieder. Plattformen wie Netflix haben das serielle Erzählen in die Neuzeit übertragen. Sie teilen Content in einzelne Episoden. Und sorgen damit für eine anhaltende Neugierde auf ihren Content. Netflix ist weder auf Broadcaster noch auf Sendeplätze angewiesen. Und dennoch in aller Munde.

Philipp Wittgenstein

Jurist & Spezialist für integrierte Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Digital und Analog.




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