Wie geht es weiter, Europa?

08.02.2017

Das erste Hauptstadtgespräch 2017 mit Michael Georg Link und Thorsten Denkler.

Nach der Winterpause und dem Umzug in das neue Hauptstadtbüro war es endlich wieder soweit: Am Montag startete das Berliner Public-Affairs-Team mit dem etablierten Hauptstadtgespräch ins Superwahljahr 2017. Besonderes Highlight für die etwa 30 geladenen Gäste: die neuen Büroräume Wonderland Studios. Die vom Architektenduo Pierre Jorge Gonzalez und Judith Haase gestalteten Büroräume im Prenzlauer Berg erwiesen sich als idealer Ort für eine spannende Diskussion.

Tagesaktuelle Themen gab es reichlich: Angesichts der politischen Entwicklungen und den vielen wichtigen Wahlen, die in Deutschland und den Nachbarländern anstehen, wollten wir wissen, in welche Richtung sich Europa bewegt und vor welchen Herausforderungen internationale Organisationen wie etwa die OSZE stehen.

Anregende Diskussion der Gäste in den Berliner Wonderland Studios

Die aktuellen Entwicklungen erscheinen für viele besorgniserregend und werfen zahlreiche Fragen auf. Vor diesem Hintergrund erwarteten die Gäste anregende Impulse von den Diskutanten Michael Georg Link und Thomas Denkler. Michael Georg Link ist Direktor des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte in Warschau und war zuvor Staatsminister im Auswärtigem Amt. Er genießt über alle Parteigrenzen hinweg einen hervorragenden Ruf als außen- und europapolitischer Experte. Thorsten Denkler ist Korrespondent der Süddeutschen Zeitung Online und wird demnächst als Auslandskorrespondent in den USA tätig sein. Zuvor hat er über viele Jahre die politische Bühne in Berlin für die Süddeutsche Zeitung Online begleitet.

V.l.n.r.: Unser Director Public Affairs Mark Stanitzki mit unseren Gästen Michael Georg Link und Thomas Denkler sowie unserem Geschäftsführer Marius Voigt

Ob Brexit, veränderte Medienlandschaft oder das Verhältnis der EU zu den USA, Türkei und Russland: Link und Denkler erörterten die zentralen Fragestellungen im aktuellen politischen Spannungsfeld. Darüber hinaus auch mögliche Instrumente der EU und der OSZE, um Konflikte zu bewältigen. Anschließend entwickelte sich eine muntere Diskussion zwischen den anwesenden Gästen, die noch bis in die späten Abendstunden andauerte. Unser Director Public Affairs, Mark Stanitzki, der durch den Abend führte, zog abschließend folgendes Fazit: „Egal in welche Richtung sich die Dinge weiter entwickeln, gerade jetzt muss Europa zusammenarbeiten.“

Mark Stanitzki

leitet das Public-Affairs-Team in Berlin und berät mit seinen Politikexperten Entscheider aus Unternehmen und Verbänden bei der strategischen und prozessualen Positionierung im politischen Raum.




Mehr aus dem Blog