Unsere fünf Highlights auf der SXSW

21.03.2018

Promi-Alarm, ein Fun House und nur gute Musik – Ein Rückblick auf fünf Tage Austin

Jeden Tag im Schnitt zwei Panels, vier Markenauftritte, 15 Bands und 16.000 Schritte: ein gutes Ergebnis für die fünf Tage Interactive-Track auf der South by Southwest (SXSW). Mit vielen inspirierenden Eindrücken im Gepäck bin ich nun zurück im Agenturalltag. Nicht, ohne die Highlights der vergangenen Tage noch einmal festzuhalten:

Tag 1: Zum Start eine gute Portion Panel-Prominenz

Ob Politiker Bernie Sanders über die Zukunft Amerikas oder Deutsche Bank Vorstandsvorsitzender John Cryan im persönlichen Interview: Hochkarätig besetzte Diskussionsrunden an Tag eins sorgten für echtes SXSW-Feeling – sofern man es trotz den sich über Stockwerke erstreckenden Schlangen auch in den Konferenzraum oder auf die Gästeliste der Veranstaltung geschafft hat. Und guten Small-Talk-Stoff habe ich für die kommenden Wochen so auch gleich gesammelt.

Tag 2: Make Google do it

Vom Babyziegenfüttern im Viceland bis hin zum Spielen mit Hund Aibo bei Sony. Zwar ziehen Tiere immer, für mein absolutes Highlight unter den Markenauftritten hat jedoch Google gesorgt. Im Google Fun House konnte man in jedem Raum via Sprachsteuerung Dinge passieren lassen – ob Margaritas zubereiten in der Küche oder Socken sortieren im Schlafzimmer. Ein gelungenes Gesamtkonzept mit Spaßfaktor. Dass dort zufällig auch Oscar-Schauspieler Matthew McConaughey auftauchte, war ein netter Nebeneffekt.

Tag 3: Wo steht Deutschland?

Die Deutschen sind eine der größten Gruppen auf der SXSW. Als Hotspot der deutschen Tech- und Kreativszene bot das German Haus für Start-ups, große Unternehmen und Agenturen gleichermaßen Raum, sich zu vernetzen. Einen Tag lang kam ich hier an unserem gemeinsamen Stand mit Merck KGaA, Darmstadt, Germany im German Lab mit anderen Interactive-Teilnehmern ins Gespräch. Verbunden mit einer Vielzahl an Auftritten deutscher Bands etwa aus Berlin und Hamburg schlug das German Haus so wunderbar die Brücke zwischen SXSW und Deutschland – und zeigte dabei auch, dass wir uns sehen lassen können.

Tag 4: Thementrack Experiential Storytelling

Neben Diskussionen zu Technologien wie Künstlicher Intelligenz und Blockchain wurde es vor allem im Thementrack Experiential Storytelling am Montag anschaulich. So erzählte etwa die NASA, wie sie Storytelling einsetzt, um Wissenschaftler zu erreichen. Außerdem zeigten Jameson mit seiner Destillerie in Dublin und das Henry Ford Museum in Detroit, wie man mittels Storytelling nachhaltige Markenerlebnisse kreiert. Angesichts der immer wichtiger werdenden Customer Experiences zwei interessante Praxisbeispiele.

Tag 5: Die Mischung macht‘s

Am vorletzten Konferenztag füllte sich Austin mehr und mehr mit Musikbegeisterten, da das Festival erst einige Tage später als die Interactive startet. Die Mischung der Menschen erzeugte vor allem auf den zahlreichen Konzerten am Abend interessante Bilder. Zugleich gibt es für Konferenzbesucher wie mich wohl nichts Besseres, als sich mit einer Menge Musik aufstrebender Künstler wie etwa Rapperin Rico Nasty oder Soulsängerin Alesia Lani aus Austin zu verabschieden.

Isabel Rehmer

ist als Redakteurin Expertin für Technologie- und Digitalthemen.




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