Eine neue digitale Heimat für die jüdischen Museen

23.11.2018

Fork erschafft eine neue Website für die Frankfurter Kulturstätten.

Zwei Museen, eine Website: Das Jüdische Museum und das Museum Judengasse in Frankfurt gehören thematisch zusammen und teilen sich daher einen gemeinsamen Webauftritt – doch hat das in der Vergangenheit nicht nur des Öfteren zu Verwirrung, sondern auch Besucher ins falsche Museum geführt. Unsere Digitalagentur Fork Unstable Media hat im Auftrag des Jüdischen Museums ein neuartiges Website-Konzept entwickelt und umgesetzt, das durch ein klares und ansprechendes Design punktet.

Eine digitale Heimat für zwei Museen

Der neue Webauftritt des Jüdischen Museums und Museum Judengasse deckt im Rahmen der frisch aufgesetztem Digitalstrategie gleich mehrere Aufgaben ab: So setzt die Website nicht nur das neue Corporate Design um, sondern gibt beiden Häusern auch eine gemeinsame digitale Heimat.

Schon vor dem Besuch der Museen können Interessierte über den Webauftritt beider Institutionen tief in die jeweiligen Themenwelten eintauchen: Sie erhalten hier umfangreiche Einblicke in die Geschichte der Museen, eine Übersicht über Online-Sammlungen, Ausstellungen und vieles mehr.

Durch die aktuelle Website-Infrastruktur werden die Informationen und Vermittlungsangebote der Museen sehr übersichtlich und verständlich angeboten. Ebenso wurde eine Vernetzung mit Social-Media-Kanälen geschaffen. Die flache Informationshierarchie und moderne Webtechnologien vermitteln eine gewisse Leichtigkeit der Seite und sorgen zudem für Online-Barrierefreiheit und optimale Ladezeiten.

Innovative Module und ein zweifarbiges CI erzeugen Übersichtlichkeit

Die Design- und UX-Experten von Fork haben für die Umsetzung der neuen Webpräsenz ein innovatives Baukastenprinzip entwickelt, das den Website-Besuchern eine klare Orientierung ermöglicht. Auf Basis des Corporate Designs haben sie diverse Module, beispielsweise Galerie-, Social Media- oder Kalender-Module,  entwickelt und diese stets in zwei Farbvarianten übersetzt. Damit sind sie Teil eines Farbleitsystems, das die Inhalte dem jeweiligen Haus zuordnet. Die Module sind inklusive der Micro-Animationen standardisiert, in ihrer Kombination ermöglichen sie jedoch viele Freiheiten für die Darstellung der Museen. Aus der Perspektive des Nutzers wird damit das Wechseln zwischen den Präsenzen der Museen jederzeit möglich – und zwar so, dass er stets den Überblick behält.

Ausgezeichnet mit dem Annual Multimedia Award

Für Webdesign und Usability wurden das Jüdische Museum Frankfurt und Fork Unstable Media bereits mit SILBER in der Kategorie „Website“ beim Annual Multimedia Awards 2018 ausgezeichnet.

Mehr über das Jüdische Museum

Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main befindet sich in einem Erneuerungsprozess. Beide Häuser des Museums werden hierfür überarbeitet. Das Museum Judengasse wurde 2016 wiedereröffnet und das Rothschild-Palais soll 2019 mit neuer Dauerausstellung folgen.




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