Mit Amazon SEO & PPC an die Spitze

15.03.2018

Eine gute Performance wird mit Sichtbarkeit belohnt

45 Prozent aller Deutschen starteten im Jahr 2017 ihre Produktsuche direkt bei Amazon, Tendenz steigend! Während User in Suchmaschinen wie Google weiterhin navigationale, informationale und transaktionale Suchanfragen eingeben, sind die User, die auf Amazon ihre Suche beginnen, in erster Linie am Kauf eines Produktes interessiert. Deshalb ist es für alle Retailer, die ihre Produkte online vertreiben, umso wichtiger, Amazon als möglichen Vertriebskanal in der eigenen E-Commerce-Strategie zu berücksichtigen.  

Zusammenstellung der Produktlistings

Um dem Kunden eine optimal auf die eingegebene Suchanfrage zugeschnittene Ergebnisliste zu präsentieren, nimmt der Algorithmus hinter den Amazon-Produktlistings Bezug auf unterschiedliche Kriterien. Die Listings bestehen zum einen aus den bezahlten Anzeigen der PPC-Kampagnen (gekennzeichnet durch die Angabe „Gesponsert“) und zum anderen aus den organischen Listings.

Die Plattform empfiehlt auf Basis unterschiedlicher Faktoren ihren Kunden z.B. mit der Auszeichnung „Amazons Choice“ Produkte, die nicht nur exzellente Bewertungen haben, sondern auch ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis vorweisen können. Die Produktauswahl geschieht personalisiert und ist direkt vom Kaufverhalten des Kunden abhängig. Grundvoraussetzung ist allerdings die Erhältlichkeit der Produkte über den Amazon-eigenen Assistenten Echo.

Im Folgenden verraten wir, welche drei Faktoren Ihre Produkte an die Spitze der Suchergebnisseiten von Amazon setzen.

1. SEO: Produktanlage und Rankingoptimierung

Keywords, also von den potenziellen Käufern eingegebene Suchbegriffe, sind für Amazon genauso wie für klassische Suchmaschinen der erste Indikator, um die Natur eines Produktes bestimmen zu können. Eine umfassende Keywordrecherche ist Grundvoraussetzung, um sich mit dem Suchverhalten potenzieller Kunden vertraut zu machen. Diese Keywords und ihre Synonyme sind der Schlüssel zur organischen Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. So ist beispielsweise der Produkttitel neben dem Produktbild das erste, was der Kunde von einem Produkt sieht. Aus diesem Grund sollte er informativ sein und gleichzeitig die Vorteile des Produktes kommunizieren, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Es ist wichtig zu wissen, an welchen Stellen Verkäufer die Keywords zur Präsentation der Produkte im Shop optimal einsetzen und wie die eigenen Inhalte für Amazon am besten inhaltlich aufbereitet und strukturiert werden: Neben dem Produkttitel sind Bulletpoints oder Produktattribute, Backendkeywords, Produktbeschreibung sowie Bildoptimierung von großer Bedeutung.

2. Amazon Marketing Services: PPC-Kampagnen anlegen

Amazon-Anzeigen basieren auf einem Pay-Per-Click-Modell (PPC) und sind eine lukrative Methode, um schnell erhebliche Umsätze mit einem konkreten Produkt zu erzielen und die Sichtbarkeit neuer Produkte zu erhöhen.

Der strukturelle Aufbau einer Kampagne ist essenziell für ein gut funktionierendes Konto und macht eine erfolgreiche Optimierung überhaupt erst möglich. Die Kampagnenstruktur ist sehr vom eigenen Produktportfolio und seiner Vielfältigkeit abhängig. Im Allgemeinen kann man sich bei der grundsätzlichen Strukturierung auf die folgenden Merkmale konzentrieren: Produktkategorie (zum Beispiel: Schuhe, Bücher, etc.), Marke (zum Beispiel: Puma, Nike, Adidas, etc.) oder Top-Seller (Produkte, die am meisten verkauft werden).

In jeder Kampagne sollten zudem Anzeigengruppen für spezifische Kategorien erstellt werden. Für jede Anzeigengruppe wird ein Produktset mit dazugehörigem Keywordcluster erstellt. Schließlich erfolgt im nächsten Schritt die Erstellung von relevanten Anzeigen für jede Keyword-Gruppierung.

Für ein optimales Keywordset empfiehlt es sich, eine automatische sowie eine manuelle Kampagne mit genau den gleichen Produkten anzustoßen. Eine automatische Kampagne sammelt Daten zur Auswertung der Conversion Rates. Die Suchbegriffe, die die meisten Verkäufe generiert haben, werden dann in die manuelle Kampagne übertragen, so entsteht ein optimales Keywordset.

3. Performance-Faktoren

Neben den direkt beeinflussbaren Faktoren spielen für die Positionierung der Produkte außerdem so genannte Performance-Faktoren eine zentrale Rolle. Hierzu zählen vor allem Verkäufe, guter Kundenservice, Produktverfügbarkeit und schnelle Lieferung.

Je häufiger ein Produkt verkauft wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere Käufern diesen Artikel kaufen. Damit haben PPC-Kampagnen einen nachweisbaren Einfluss auf die organischen Rankings. Auch eine schnelle Reaktionszeit bei Anfragen, eine rasche Versendung von Bestellungen und eine beständige Warenverfügbarkeit begünstigen die Produkt-Platzierungen in den Listings. Produktbewertungen in hoher Anzahl und bester Qualität sind einen großen Einflussfaktor auf die Sichtbarkeit, die Amazon einem Produkt gewährt. Das gleiche Produkt wird oft von unterschiedlichen Verkäufern auf Amazon angeboten. Um hier einen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen, ist es entscheidend eine Platzierung in der Buy Box zu erreichen.

Eine gute Performance belohnt Amazon mit mehr Sichtbarkeit

Haben Sie Interesse an einem ausführlichen Leitfaden zur optimalen Präsentation Ihrer Produkte im Webshop und der Optimierung ihrer Platzierungen innerhalb der organischen und bezahlten Suchergebnissen auf Amazon, wenden Sie sich an uns. Weitere Informationen zu unserem Leistungsspektrum im Bereich Performance finden Sie in unserer Übersicht.

Oksana Sarkisyan

kennt sich als Online Marketing Managerin bestens mit den neusten Performance-Trends aus.

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