Neun Tipps für erfolgreiche Influencer-Kampagnen

27.11.2017

Von Brand Fit bis #werbung

Influencer verkaufen nicht nur ein Produkt, sie verkaufen ein Lebensgefühl: Gerade in der jungen, durch und durch digitalen Zielgruppe haben sie immensen Einfluss. Ihre Fans identifizieren sich mit ihnen, wollen so sein wie sie, wollen das haben, was sie haben. Sie sind Vorbilder, Meinungsführer, Sprachrohr. 62 Prozent der 18- bis 35-Jährigen gaben in der von uns initiierten großen Influencer-Marketing-Studie an, dass sie die Kanäle der Influencer vor allem wegen des Unterhaltungswerts abonnieren. Mit diesen neun Tipps gelingt eine erfolgreiche Influencer-Kampagne.

1. KPIs matter

Nur wenn Influencer und ihre Communitys eine Affinität zum werbenden Unternehmen sowie den Produkten oder den Dienstleistungen aufweisen, ist gewährleistet, dass die Markenbotschaft in der gewünschten Zielgruppe glaubwürdig ankommt und die Kampagne erfolgreich wird. Daher sollten Marken ihe eigenen Ziele immer vor Augen haben und Kampagnen entsprechend zielführend konzipieren.

2. Den eigenen USP kennen

Ob Lippenstift und Mascara, Mode oder ein neues Action Game: Jede Marke hat ihren ganz eigenen USP.  Diesen gilt es gut zu kennen und mit Mehrwert für Influencer einsetzen.

3. Der Brand Fit

Hierbei gilt: Qualität schlägt Quantität. Je authentischer der jeweilige Influencer ein Produkt in seinem Social Feed integriert und je mehr er die Marke als echte Love Brand betrachtet, desto besser kommt die Kampagne am Ende bei der Zielgruppe an. Entscheidend ist hierbei der glaubwürdige Fit zwischen dem Influencer, seiner Community und der Marke.

4. Den richtigen Influencer-Typen wählen

Von dem großen Einfluss der Influencer können Unternehmen nur dann profitieren, wenn sie ihre Markenbotschafter sorgfältig auswählen und einsetzen. Mikro-Influencer können vor allem helfen, um das Involvement mit der Marke nachhaltig zu steigern. Makro-Influencer sollten vor allem für Awareness-Kampagnen eingesetzt werden.

5. Influencer bewegen Communitys

Das Potenzial von User Generated Content unbedingt nutzen und nicht verpuffen lassen: LeFloid bewegte im Rahmen der TK Kampagne mit seinem persönlichen Ansatz Tausende User dazu, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und sie unter dem Hashtag #wireinander mit der Community zu teilen. Es gab 7 Millionen Videoaufrufe und 28.000 Kommentare. Das machte aus einer Kampagne eine Bewegung – und aus Werbung Verantwortung für die Gemeinschaft.

6. In Bildern denken

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Influencer auf Social Networks wie Instagram & Co. sind dankbar für visuelle Anreize, die ihnen den Zugang zur Marke und die Interaktion mit dieser erleichtern.

7. #werbung

Die in sozialen Medien aktive Zielgruppe stört Werbung nicht per se. Aber die rechtlichen Vorgaben sollten beachtet werden – Stichwort Kennzeichnungspflicht. Denn oft werden Kooperationen nicht als das gekenntzeichnet, was sie sind.

8. Eigenständigkeit

Um erfolgreich zu sein, müssen Gestaltung der Kommunikation, Erstellung des Contents, Präsentation des Produktes, Verbreitung der Botschaft zumindest teilweise in die Hände der Influencer gelegt werden. Der Grund: Nur die Influencer selbst wissen ganz genau, wie sie ihre Community optimal erreichen und somit Markenbotschaften erfolgreich platzieren können.

9. Auch mal “Nein” sagen

… beispielsweise zu platten Werbebotschaften.

Katrin Joppig

ist Social Media Expertin mit dem Schwerpunkt Influencer Marketing und Relations. Am Münchner Standort entwickelt sie mit ihrem Team Influencer Strategien und Kampagnen für verschiedene B2B- und B2C-Kunden.




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