In Zukunft keine Kanäle

16.07.2018

Fork launcht OTTO-Newsroom ins Future Friendly Web

„Wir machen digitale Zukunft“ schreibt sich OTTO intern auf die Fahnen. Dass diese Vision alles und nichts bedeuten kann, weiß man sowohl beim E-Commerce-Riesen als auch bei den Kommunikationsexperten von Fork Unstable Media. Gemeinsam zeigen wir jetzt, wie eine digitale Plattform der großen Vision gerecht wird: Mit einem Newsroom, der Inhalte in die digitale Nachhaltigkeit überführt.

Denn es geht nicht (nur) um Pressemitteilungen. Der Wandel vom PR-Team zur integrierten Kommunikations- und Dialogeinheit OTTOCOMMS fordert ein wandlungsfähiges Werkzeug für diejenigen, die kommunizieren.

Unser Unternehmen entwickelt sich vom Händler zur Plattform, auf der immer mehr Marken und Lieferanten aktiv werden. Dabei geht es um Austausch, Zusammenarbeit, die Synchronisation unterschiedlicher Perspektiven.

Martin Frommhold, Division Manager & Corporate Spokesman

Es geht um Dialog, um Geschichten, die das Unternehmen auch hinter den Kulissen zeigen, um Austausch. Und der findet bekanntermaßen heute schon ohne Rücksicht auf Kanäle statt.

So denken unsere Digital-Allrounder bei Fork schon länger: „No Channel“ ist ein Fork’sches Grundprinzip, das auch unter der Haube des OTTO-Newsrooms steckt. Und es wächst aus dem Bewusstsein, dass jeder Inhalt in jedem Kanal, auf jedem Device, in jedem Kontext wieder relevant werden kann.

Wenn wir die Fassade des Newrooms jetzt betrachten, sehen wir eine Website. Die Art und Weise, wie Redakteure im Hintergrund mit Inhalten arbeiten, ist davon vollkommen unabhängig.

Franziska von Lewinski, Vorstand bei fischerAppelt

Oder anders formuliert: Jeder Text existiert in einer Form, die auch Alexa lesen könnte. Und das geht nur mit sauberen Datenmodellen, dem Willen zur Schnittstelle, intelligenten Design-Systemen und der Haltung, dass auch Contentpfleger und Redakteure ein Recht auf gute User Experience haben.

Content zukunftsfähig machen

Hört sich selbstverständlich an, ist es aber nicht: Die strikte Trennung von Inhalt und Ausspielungskanal ist ein Kunstgriff, den viele Content-Management-Systeme fürs Web nicht zulassen. Innerhalb der Open-Source-Lösung Craft CMS haben interdisziplinäre Teams bei Fork eigene Pflegeprinzipien und Setups entwickelt, die Content und seine Verknüpfung zukunftsfähig machen – ohne die Arbeit für Redakteure zu verkomplizieren. „Dass unser Team sich auf Inhalte und nicht auf IT-Schulungen konzentriert, war uns ein echtes Anliegen. Und genau so tickt Fork”, sagt Frommhold über die Zusammenarbeit.

Eine Notwendigkeit, die nicht nur bei der fischerAppelt-Tochter so gesehen wird. Um die Akteure des „Future Friendly Web“ formierte sich parallel zu den langjährigen Aktivitäten bei Fork eine Interessengemeinschaft, der die Hamburger gern angehören. „Das Web ist überall. Es steckt in unseren Telefonen, Smart Homes, Autos und wächst jeden Tag fleißig weiter. Für uns als Dienstleister und Berater wäre es unverantwortlich, unsere Kunden heute auf den Browser zu beschränken, wenn sie morgen plötzlich ganz woanders sein müssen“, ist von von Lewinski überzeugt.

Von Bushido bis Branchen-News

Und so ist der OTTO-Newsroom jetzt genau das, was er sein muss: Eine erfrischende Plattform, die für die Geschichte hinter Bushidos Kauft-nicht-bei-#bastardverein-OTTO-Post ebenso Raum bietet, wie für den Diskurs über digitale Trends und Themen der E-Commerce-Branche. Ansprechender Raum – Forks Designern gelingt der Spagat zwischen flexibler Struktur und Unterhaltung fürs Auge. Ob Leser die Seite als Magazin sehen oder gezielt auf der Suche nach Pressematerial sind, ob sie Kunden, Bewerber, Marken, Lieferanten, Influencer oder Pressevertreter sind, ist dabei egal – die Seite berücksichtigt jede User Journey. Und zukünftig noch viele mehr.




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