Erneuern, um zu bleiben

19.06.2018

Kevin Kühnert und Paul Ziemiak, MdB, zu Gast bei der Politischen Mittagspause

Knapp drei Monate regiert bereits die Große Koalition. Dabei haben sich die SPD und die Union ein Ziel vorgenommen: eine politische Neuausrichtung. Dies ist dringend notwendig, will man die schlechten Ergebnisse der letzten Bundestagswahl tunlichst vermeiden.

Vorreiter in diesem Erneuerungsprozess bilden die beiden Vorsitzenden der Jugendorganisationen der SPD und CDU, Kevin Kühnert und Paul Ziemiak, MdB. Aus diesem Anlass lud Dr. Florian Eckert, Director Public Affairs, die beiden Jungpolitiker zu unserer Politischen Mittagspause in das QuartierZukunft in der Friedrichstraße ein.

Optimismus für die Zukunft

Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft wurden eine Vielzahl an Fragen zum Erneuerungsprozess, der Parteienfinanzierung und der Migrationspolitik diskutiert. Auch die heutige Relevanz von Grundsatzprogrammen wurde kritisch unter die Lupe genommen. Im Hinblick auf die nächsten Jahre zeigten sich die beiden Vorsitzenden überwiegend optimistisch und stellten viele neue Wege zur Erneuerung vor.

„Aus Fehlern lernen”

Den Start für die Erneuerung machte die SPD bereits einige Tage vorher in ihrem Bericht „Aus Fehlern lernen“, in dem sie in einer ausführlichen Analyse der letzten Bundestagswahl die schlechten Ergebnisse aufarbeiten wollen. Darüber hinaus machte Kühnert deutlich, dass verstärkt neue Kanäle wie Instagram und Videos verwendet werden sollen, um auch jüngere Wähler mit politischen Botschaften zu erreichen. Ziemiak schloss weiterhin Mitgliederabstimmungen für die CDU aus. Er betonte aber die Bedeutung vom Austausch zwischen Wählern, Mitgliedern und der Partei. Dies soll ebenfalls vermehrt übers Internet stattfinden. Aber auch durch die aktuell laufende Zuhör-Tour der CDU. Zu guter Letzt war mit Sicht auf die Europawahlen 2019 die EU ein Thema. Hier sehen beide die Notwendigkeit der Abgrenzung zur AFD.

Dr. Florian Eckert, Kevin Kühnert, Paul Ziemiak (v.l.n.r.)

Wir beobachten die Situation weiter und sind gespannt, welche Vorschläge demnächst in die Tat umgesetzt werden.




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