Recap: Creative Coding for Kids

23.04.2018

Isabelle Ewald von der Otto Group wirft einen Blick zurück auf unser Tech-Event.

Einmal noch Kind sein… Ertappen wir uns nicht alle hin und wieder bei diesem Gedanken? Kein Wunder, ging uns in jungen Jahren doch alles viel leichter von der Hand: Sprachen, Sport, Basteln und vieles mehr. Leider kommt uns diese Fertigkeit im Laufe der Jahre abhanden. Dabei kann uns ein bisschen kindliches Mindset manchmal nicht schaden – gerade, wenn es um neue Technologien geht, wo wir manchmal eher angstgetrieben als selbstsicher handeln.

Eine Spielwiese für Erwachsene – das wär’s. Nebenbei noch ein bisschen digitale Luft schnuppern: fischerAppelt machte es möglich beim Creative Coding Workshop in seiner Hamburger Zentrale in Zusammenarbeit mit der HABA Digitalwerkstatt. In zwei Workshops für die Altersklassen 8 bis 12 sowie 12 bis 16 konnten Kinder gemeinsam (!) mit ihren Eltern den Samstagvormittag mit dem Basteln technischer Gadgets verbringen.

Besonders beliebt: Der Bau eines Roboters auf Rädern mithilfe des „MBot”-Bausets. Kaum zu glauben, was so ein kleines Konstrukt aus Kabeln, Platinen und Plastik so alles kann: Fußballspielen, als Mini-Panzer Luftballons zerplatzen lassen oder durch ein Labyrinth flitzen. Doch bevor es soweit war, ging es für die Teilnehmer erstmal in den Unterricht: Schnellkurs Coden mit Scratch, einer im Internet frei verfügbaren Programmierumgebung für Kinder und Jugendliche. Das Prinzip: Code-Schnipsel werden wie bunte Puzzleteile zusammengestellt bis ein kompletter Algorithmus steht. Fertig ist das Backbone unseres MBots, welcher per USB-Sender vom PC aus gesteuert werden konnte. Leuchtende Augen (auch bei den Eltern) als der kleine Flitzer seine ersten Runden dreht. Und traurige Mienen als der Workshop am frühen Nachmittag auch schon wieder vorbei war.

Was wir aus solchen Erfahrungen lernen? Dass ein verspielter Geist und Digitalisierung sich nicht ausschließen, sondern gar eine wichtige Säule bei der digitalen Bildung quer durch alle Altersstufen darstellt. Ein Thema, das fischerAppelt-Vorständin Franziska von Lewinski in ihrer Eröffnungsansprache nicht umsonst als „persönliche Herzensangelegenheit” bezeichnete. Ihr Appell an die gut 30 anwesenden Teilnehmer: „Jeder Marketer sollte irgendwann mal eine Zeile Code geschrieben haben!” Denn wenn Sprache der Schlüssel zur Kultur ist, dann ist Code die Eintrittskarte in die Zukunft, insbesondere die unserer Kinder.

Isabelle Ewald

kommuniziert als Digital Communications Consultant für den Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group und bloggt unter anderem zum Thema Digitale Bildung auf mamacode.de.




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