Recap: Creative Coding in München

21.11.2018

Nina Wenzl von Mars Wrigley Confectionery berichtet über unsere Tech-Workshops.

An einem normalen Werktag beschäftige ich mich mit den Vorzügen des Kaugummikauens, Kakao-Nachhaltigkeitsstrategien und Schokoladenfabrikbesuchen. An einem normalen Wochenende tauchen wir als Familie mit zwei Töchtern (5 und 8 Jahre) in eine pinke Barbie-Welt ein und unternehmen mit unseren Schleich-Pferden Ausflüge ins fliederfarbene Heartlake City. Fragen im Spielwarenhandel wie „Lass uns doch mal den Roboter ansehen!“ quittieren meine Töchter im Allgemeinen mit einem gelangweiltem „Och, das nächste Mal vielleicht“. Ob sich der Besuch des Creative Coding Workshops von fischerAppelt und der Haba Digitalwerkstatt in München also schwierig gestalten würde?

Nach einem gewohnt herzlichen Empfang mit leckerem Buffet in den beeindruckenden Agenturräumen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die 8- bis 12-Jährigen und die Älteren. Bei der Gruppe der Jüngeren ging es mit einer sehr spielerischen Einführung in das Thema Programmierung los.

Programmieren leicht gemacht

Beim Versuch eine als Roboter verkleidete Haba-Mitarbeiterin mit einfachen Befehlen durch den Raum zu dirigieren, lernten die Kinder schnell die Basics. Nur klare Befehle geben, die man dem Roboter vorher beigebracht hat. Immer nur einen nach dem anderen, sonst dreht er durch. Und mögliche Probleme und Hindernisse bestenfalls vorhersehen.

Nach dieser Veranschaulichung ging es an die Laptops, wo die Kinder ihre ersten Programmierkenntnisse an einem Computerspiel testen konnten. Über die Aufmerksamkeit und lebhafte Beteiligung an den Aufgaben würde sich vermutlich jeder Lehrer freuen.

Ran an die Roboter!

Das große Highlight folgte, als es endlich hieß „Ran an die Roboter”. Diese mussten zuerst aufgebaut und dann programmiert werden, indem Tasten auf dem Laptop mit bestimmten Befehlen belegt wurden. So konnten die Kinder mit ihren Robotern anschließend verschiedene Parcours bewältigen.

Die vier Stunden des Workshops sind dabei wie im Flug vergangen und allen Kindern, auch meiner Tochter, war die Begeisterung anzusehen. Nach der wichtigsten Erkenntnis des Tages – „Programmieren macht Spaß und lernen kann das jeder“ – ist, glaube ich, nicht nur unser Weihnachtswunschzettel um einen Punkt länger geworden: einen eigenen Roboter zum Programmieren. Und wenn das Christkind noch Geld übrig hat, gerne auch einen eigenen Laptop dazu!

Vielen Dank für diesen wunderbaren Vormittag und die vielen neuen Eindrücke und Erkenntnisse! Ich freue mich sehr, dass die Workshops auch im neuen Jahr wieder angeboten werden und kann jedem die Teilnahme nur empfehlen.

Nina Wenzl

ist als Director Corporate Affairs bei Mars Wrigley Confectionery tätig.




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