Recap: „Give your brand a voice"”

29.06.2018

Digitalexperte Kai Ebert über unser Hamburger Voice-Marketing-Event.

„Give your brand a voice” – so der Titel des Events – schlug ganz klare Töne (sic!) an und ich war ganz Ohr.

Im Hamburger WeWork Stadthaus wurden alle Interessierten und Durstigen durch oben genannte Vertreter auf den neuesten Stand zum Thema Voice gebracht. Ergänzt um eine grundlegende Einführung in das Thema durch Franziska von Lewinski, unsere Vorständin für Digitales und Innovation, sowie einen Vortrag von Voice-Marketing-Expertin Karile Klug, ergab sich schnell ein rundes Bild der aktuellen Lage.

Karile Klug (l.) und Franziska von Lewinski

Aber noch einmal von vorne: Voice? Um es konkret zu machen: Mit den smarten Lautsprechern von Amazon (als First Mover in Deutschland), Google sowie seit kurzem auch Apple sind mittlerweile drei relevante Player im deutschen Markt.

Andreas Lützkendorf, Tagesschau

Das passende Audio Branding für die eigene Marke

Aber wie kann ich meiner „Brand” letztendlich eine „Voice“ verleihen? Gute Frage. Darauf hatte Herr Lützkendorf von der Tagesschau eine aus meiner Sicht sehr smarte (und wieder: sic!) Antwort: Indem man nicht die synthetisierte / anästhesierende „Standardstimme“ der Voice Assistants verwendet, sondern durch eigene Sprecher und Audioproduktionen echten Production Value schafft. Dieser sei unerlässlich, um seine Marke gemäß Branding Guideline – und dazu gehört natürlich das Audio Branding – auf Amazon Alexa, Google Home und Apple Homepod adäquat an die Frau, den Mann, das Kind, die Familie zu bringen.

Mathias Blüm, Amazon

Das technische Know-How

Was ich auch gelernt habe: Um einen einfachen Skill (Amazon) bzw. eine Action (Google) zu erstellen, bedarf es kein Riesenbudget. Die vorhanden Tools der verschiedenen Anbieter ermöglichen hier durchaus einen schnellen Lernerfolg ganz im Sinne von „Fail early, fail often”. Und was von Google noch einmal ganz deutlich herausgestellt wurde: Read the f***** manual!

Peter Friese, Google

Use Case selbst erarbeiten

Was grundsätzlich unerlässlich ist und doch immer wieder gerne vergessen wird: der User und dessen Kontext. Was will/braucht/sucht er zu welchem Zeitpunkt? So logisch und oftmals doch so fern. Das haben wir dann im zweiten Part des Abends anhand des vorgegebenen Use Cases „Hauskauf“ versucht, uns zu erarbeiten. Ganz ohne digitale Hardware, nur mit Zettel und Stift und ganz viel Austausch zwischen den Teilnehmern. Als Ergebnis entstand ein gespielter Dialog zwischen „User“ und „Experte“, der aufzeigte, wo konkrete Anwendungsfälle in diesem Use Case liegen könnten.

Mein Fazit: Be yourself, be user f***** centric , try to build habits. Und mein Key-Takeaway: der Zahnputzskill für Kinder. Direkt ausprobiert, für gut befunden und seitdem bei meinem Sohn auf Heavy Rotation im Badezimmer.

Kai Ebert

verantwortet als General Manager Strategie, Beratung und Projektmanagement für unsere kreative Digitalagentur Fork.




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