Tech Open Air 2017 in Berlin

18.07.2017

Zwischen technischen Innovationen und spannenden Talks – so war das TOA 17

Über 20.000 Teilnehmer und 200 Speaker strömten in der vergangenen Woche in das Berliner Funkhaus, das zum diesjährigen Tech Open Air lud. „Dahinter steckt die Idee, eine Plattform für Austausch und Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen mit der Schnittstelle Technologie aufzubauen“, berichtet Gründer Niklas Woischnik dem Handelsblatt. Auf dem Festival präsentierten sich neben namhaften Unternehmen wie T-Systems, Amazon, Bayer und Facebook auch zahlreiche Start-ups, die sich vor Gründern und Investoren beweisen konnten.

Das Event setzte in den industriellen Hallen des Funkhauses auf einen stilvollen DIY-Look, was so viel bedeutet wie: Lasst eure Plastikbanner und Roll-ups zu Hause, hier werden Holzpaletten drapiert und auf Schiefertafeln geschrieben! Dieser Style kam sowohl bei den nationalen und internationalen Gästen bestens an. Beim Rundgang konnten sie hautnah die neusten Errungenschaften in Sachen VR/AR, künstliche Intelligenz und dem Internet of Things erleben. Auch die Themen Big Data, Cloud und 3D-Sound spielten in diesem Jahr eine bedeutsame Rolle und wurden immer wieder von den Rednern aufgegriffen.

Philipp Rösler im Gespräch über die deutsche und amerikanische Start-up-Szene

Sven Krüger, CMO von T-Systems, skizzierte in seinem Talk die Zukunft der künstlichen Intelligenz und wie diese mit der Zeit unzureichenden Benutzeroberflächen Abhilfe schaffen soll. Er erläuterte, dass sich die Technik mit der Zeit nahtlos in unseren Alltag eingliedern und für jedermann eine umfassende Hilfestellung bieten wird. Ebenso interessant gestaltete sich der Auftritt von Richard Sharp, CTO von Shazam. Beeindruckend beschrieb er den Weg der Musikerkennungssoftware von ihren ersten Tagen bis hin zu einer millionenfach heruntergeladenen App. Auch FDP-Politiker und Mitglied des World Economic Forums Philipp Rösler stieß bei den Besuchern auf offene Ohren, als er die deutsche mit der amerikanischen Start-up-Szene verglich. Was können wir von den Amis lernen? Mehr Mut zum Machen, mehr Mut zum Experimentieren, das sind Punkte, die man dabei als Botschaft mitnehmen konnte.

#hugsnothate mit Donald Trump

Auf der knapp 3.500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche des Haus of Tech stellte sich vor allem unsere Trump-Installation als wahrer Blickfang heraus. Die circa zwei Meter große Plüschfigur sorgte mit ihren Sprüchen à la „I love Muslims, they are really great dudes, the best people“ für allerhand staunende Gesichter. Besonders die amerikanischen Besucher waren mehr als angetan davon, einen Schnappschuss mit ihrem Liebe verbreitenden Präsidenten zu ergattern. Wie auch schon bei der re:publica wurden diese Kuschel-Fotos via Twitter direkt an den echten Donald geschickt und sind dort unter dem Hashtag #hugsnothate zu finden.

Elena Keller

verantwortet als Digital Native das Social Media Marketing von fischerAppelt.




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