5-Punkte-Plan für Bewegtbild-Marketer

13.01.2017

Was muss Video Content Marketing leisten, um Aufmerksamkeit zu finden?

Die Videoinhalte, die bislang im Netz von Marken kursieren, finden noch nicht die ­breite Masse der Teens, Twens und 30-Somethings. Zu diesem Ergebnis kam unsere Studie „Video Content Marketing. Herausragende Markenkommuinikation mit Bewegtbild”. Dafür hat das Marktforschungsinstitut appinio für uns mehr als 1.000 Frauen und Männer zwischen 16 und 50 zum Thema Konsum von Onlinevideos befragt.

Was können Marketing- und Kommunikationsprofis also tun, damit ihr Bewegtbild-Content und ihre Markenbotschaften die Zielgruppe optimal erreichen?

1. Mehrwerte für User generieren durch zielgruppenorientierten Content (und seine Marke nicht zu wichtig nehmen)

Branded-Video-Content ist nur dann reichweitenstark, wenn er einen empfundenen Mehrwert aus User-Sicht beinhaltet. Alles andere wird als irrelevant ignoriert. Plumpe Markenbotschaften und Produktinszenierungen haben hier keinen Platz. Branded-­Video-Content ist also besonders dann erfolgreich, wenn die Marke in den Hintergrund tritt oder lediglich subtil eingebunden wird. Brands müssen sich letztlich fragen, was weibliche Twens und männliche Teens im Netz konsumieren wollen.

2. Serienformate für hohe User-Bindung nutzen

Die präferierten Videoformate im Netz sind Tutorials und Serien. Entscheidend ist daher eine langfristige Planung sowie der regelmäßige Release neuer Videoinhalte. Nur so wird eine treue Zuschauerschaft aufgebaut, die organischen Traffic und geringe Media-Spendings garantiert. Branded-Video-Content ist in der Regel kein Einzelmeister, sondern ein mehrteiliges Format.

3. Branded-Video-Content produzieren, der aktuell ist oder actionreich unterhält

Die Menschen suchen Unterhaltung, Spannung, Emotionen und manchmal auch Informationen im Netz. Dies gilt auch für Branded-Video-Content. In puncto Tonalität haben Unterhaltung und Action die größten Erfolgsaussichten.

4. Auf Production-Value achten und sich Qualität honorieren lassen

User sind inzwischen hohe Videoqualität im Netz gewohnt und probieren gern neue Sachen aus. Der Production-Value eines Branded-Video-Contents sollte daher nicht unterschätzt werden. Aspekte wie 4K spielen für immer mehr User eine wichtige Rolle in ihrem Medienkonsum.

5. Skalierung für maximal effiziente Nutzung von Video-Content

Die Skalierung von Video-Content ist nicht nur aus Performance-Gründen, sondern in der Regel auch aufgrund limitierter Content-Budgets sinnvoll. Hierbei empfiehlt sich die durch YouTube entwickelte Dreiteilung in Hero-, Hub- & Help-Content. In Abhängigkeit der jeweiligen Zielsetzung und der verwendeten Kanäle ermöglicht dieses Modell eine langfristige und effiziente Video-Content-Bespielung.

Weitere Insights aus unserer Studie zu Video Content Marketing

Benjamin Werner

Alle weiteren Infos und die gesamte Bewegtbildstudie gibt es auf Anfrage bei Benjamin Werner, Head of Group Marketing, über bwe@fischerappelt.de.




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