Was Konsumenten an Influencern lieben

15.12.2017

Vier Punkte aus unserem neuen Whitepaper, die jede Marke beachten sollte.

Influencer gehören längst zum Standard im Marketing-Maßnahmen-Mix von Unternehmen. Fakt ist: Wer Markenbotschaften authentisch und glaubhaft in seiner gewünschten Zielgruppe platzieren möchte, kommt an Influencern nicht mehr vorbei. Aber leisten die Meinungsführer auch tatsächlich einen spürbaren Beitrag zur Wertschöpfung von Marken? Wessen ROI ist eigentlich höher – der von Micro- oder Macro-Influencern? Und wie kritisch stehen Konsumenten Sponsored Content gegenüber?

In unserem Whitepaper „Influencer Relations & Marketing” zeigen wir, nach welchen Kriterien man geeignete Influencer für eine Marke auswählen kann und was man bei ihrer Auswahl beachten muss, um bei seiner Zielgruppe den bestmöglichen Effekt zu erzielen.

Dazu haben wir in eine repräsentative Studie in Zusammenarbeit mit Appinio 1.000 Frauen und Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren nach ihrer Einstellung zum Influencer Marketing befragt. Die wichtigsten Ergebnisse:

1. Authentizität ist King

Jeder Zweite folgt einem Influencer nur dann, wenn er sie durch seine Persönlichkeit (48,3 Prozent) und seine Inhalte (47,4 Prozent) überzeugt. Gesponserte Inhalte sind in diesem Kontext für User durchaus akzeptabel. Allerdings müssen empfohlene Produkte und Marken mit der Themenwelt und der Persönlichkeit des Influencers übereinstimmen, sonst werden Sponsored Posts als störend empfunden.

2. Sponsored Stories müssen Mehrwerte bieten

User wollen von Influencern unterhalten werden – für rund zwei Drittel ist das der Hauptgrund, um einem Influencer auf YouTube, Instagram & Co. zu folgen. An zweiter und dritter Stelle folgen Inspiration (wichtig für 56 Prozent der Frauen und 33 Prozent der Männer) sowie allgemeine Tipps und Empfehlungen (46 Prozent bzw. 42 Prozent). Auch für Werbeinhalte umsetzbar? Ja, findet Clara von Tastesheriff:

Der beworbene Artikel muss natürlich eingebunden sein und das Posting muss dem Leser auf jeden Fall einen Mehrwert bieten.

Clara Moring von tastesheriff.com

3. Kennzeichnung ist Pflicht

Unsere Umfrage hat gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) kein Problem damit hat, wenn 10 bis 20 Prozent der Beiträge ihrer Lieblings-Influencer von Marken gesponsert sind. Jedoch müssen diese Posts klar als Werbung gekennzeichnet sein, finden 43 Prozent. Ist dies nicht der Fall, fühlt die Community sich betrogen.

4. Glaubwürdigkeit schlägt Reichweite

Was bringt einer Marke mehr – die Reichweite der großen Player oder das Engagement der Micro-Influencer? Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Ob eine Influencer-Kooperation als erfolgreich gilt oder nicht, hängt von der Zielsetzung der Maßnahme ab. Eines wissen wir nach Kampagnen-Fails wie dem von Coral jedoch sicher: Wenn die Story unglaubwürdig ist, kann auch Reichweite nichts retten.

Inzwischen haben die meisten verstanden, dass eine andere “Währung” viel wichtiger ist: Glaubwürdigkeit. Sie ist sozusagen das Kapital der Influencer.

Florian Mundt aka LeFloid
Eileen Piskorz

berät als Expertin in Sachen Social Media Kunden in Hinblick auf digitale Kampagnen.




Mehr aus dem Blog