Wie geht es uns denn heute, digital gesehen?

29.09.2014

Da geht noch mehr! Gerade was die digitale Kommunikation zwischen Ärzten und Unternehmen angeht.

Die Wirkung von digitaler Healthcare-Kommunikation entsteht vor allem im Dialog. Der Gesprächsstoff sitzt in den Wartezimmern und gibt Ärzten mitunter Rätsel auf.

Den Klick-Rekord hätte diesem Thema dann doch niemand zugetraut: der Ärger um Patienten, die nicht zum vereinbarten Termin erscheinen. Nach dem Dialog zu ihren Erfahrungen folgten die meisten Ärzte auch noch über den Beitrag hinaus in die Verlängerung – viele lasen die Zusammenfassung der Kommentare und beteiligten sich an dem Chat mit Rechtsexperten (es ging um die Frage, ob die Gebührenordnung eine Verrechnung der entgangenen Behandlungskosten zulässt oder nicht). So geht digitale Arztansprache.

Über Klick-Rekorde...

Beziehungsweise besser: So geht sie eben auch – neben der wichtigen Diskussion zu Studienergebnissen, konkreten Cases und Erfahrungen mit bestimmten Wirkstoffen. Damit zeigt sich einmal mehr, dass bei der Online-Kommunikation eigentlich die gleichen Regeln gelten wie überall sonst auch: Ärzte sind auch nur Menschen. Deshalb erhält neben wissenschaftlich interessantem Content ihre Aufmerksamkeit, was für sie persönlich relevant ist.

Der Klick-Rekord wurde innerhalb der coliquio-Community erzielt, mit mehr als 100.000 registrierten Ärzten aus 73 Fachgebieten eines der führenden Online-Expertennetzwerke. Das Thema hatte einen Nerv getroffen und sorgte in diesem Fall für 644 Prozent mehr Arzt-Klicks als auf einen durchschnittlichen Community-Beitrag kommen. Das schaffen auch konkrete Behandlungsprobleme, sofern es Fälle aus der Versorgungswirklichkeit sind – konstruierte Kasuistiken mit starkem Wirkstoffbezug führen hingegen zu Unmut beim Leser – und mithin dazu, dies als Steilvorlage zur Generalkritik einer ganzen Branche zu nehmen.

...zum Netzwerk mit Practice Opinion Leaders

Über die Erfahrungen der Ärzte zum Praxis-Einsatz der Produkte lernen Unternehmen, was Ärzte in den jeweiligen Fachgebieten interessiert und können sich gezielt positionieren – mit ihrem Erfahrungswissen aus Studien, mit ihren Kenntnissen aus der Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen oder Ergebnissen aus Projekten Integrierter Versorgung.

Daraus kann mehr entstehen. Denn Content-Interessierte und digitale Gesprächspartner werden zu Followern auf den digitalen Kanälen – Twitter, Facebook und Unternehmensplattformen. Und ja, sie mischen sich ein. Was in der klassischen Kommunikation der KOL, Key Opinion Leader, war und nicht selten renommierter Professor, ist im Netz der POL, der Practice Opinion Leader: der Arzt, der im Netz zuhause ist, genau hinsieht, hört sowie gehört wird und der durch den kollegialen Wissens- und Meinungstransfer die Versorgungssituation der Patienten und die Marktposition bestimmter Arzneimittel nachhaltig beeinflussen kann. POLs und weitere Follower bilden ein Netzwerk. Dessen Vorteile liegen auf der Hand: Sie reichen vom Sparring-Partner über den Multiplikator bis hin zum Fürsprecher nicht nur in heiklen Situationen.

Als „preferred content partner“ von coliquio wissen wir, wann Content zu Gesprächsstoff für Ärzte und Hersteller wird: Nämlich dann, wenn er fachliche Expertise bietet, bedarfsgerechte Informationen liefert, Anlässe zur Interaktion schafft und den Dialog initiiert. Also, wie geht es Ihnen heute, digital gesehen? Wenn Sie meinen: Es könnte besser gehen, ist hier Ihr Link zu digitalem Content:

Sabine Reinstädler (geb. Seifert)

Seit 15 Jahren aktiv in der Gesundheitskommunikation.
Ihr Faible: komplexe Inhalte
auf den Punkt zu bringen.




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