Zeit für Gleichberechtigung

23.10.2017

Wir präsentieren mit EMOTION & Appinio die Forderungen von über 10.000 Frauen.

71 Prozent der Frauen sehen keine Gleichberechtigung in Deutschland. 88 Prozent haben persönlich Nachteile als Frau erfahren. Auf die Frage, in welchem Bereich Gleichberechtigung bisher am wenigsten erreicht ist, antworteten 91 Prozent der Frauen: bei den Löhnen. Dazu fordern 85 Prozent von sich als Frau selbstbewussteres Verhandeln als eigenen Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit.

Das sind einige zentrale Umfrage-Ergebnisse der Marktforschungsplattform Appinio und des Instituts für Demoskopie Allensbach, welche im Auftrag von EMOTION im Rahmen unserer Aktion #wasfrauenfordern durchgeführt wurde. appinio ermöglichte die Befragung hochspezifischer Zielgruppen dank Marktforschung per Smartphone.

Gleichberechtigungsumfrage mit Kunst-Aktion vor Bundestag

EMOTION hat mit unserer Unterstützung seit dem Sommer über 10.000 Frauen mit #wasfrauenfordern erreicht und gefragt, was sie von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erwarten, um gleichberechtigt ihren Weg gehen zu können. Als Aktionshöhepunkt inszenierte die Konzept- und Performance-Künstlerin Mia Florentine Weiss am vergangenen Samstag zur Veröffentlichung der Umfrageergebnisse die eigens für #wasfrauenfordern gestaltete Außenskulptur mit dem Schriftzug „NOW“ vor dem Bundestag. Ziel war es, die Parteien in den Sondierungsgesprächen „jetzt“ an ihre Verantwortung für eine Politik für Frauen zu erinnern. Das Kunstwerk ist ab morgen im Berliner Urban Nation Museum für urbane zeitgenössische Kunst zu sehen.

Die zentralen Forderungen von Frauen in Deutschland

„Bei diesen deutlichen Umfrageergebnissen und starken Forderungen der Frauen müssen Politik und Wirtschaft hinhören! Unser Land hat eine moderne Politik verdient, die zum Leben der Menschen passt und uns Frauen endlich eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Und wichtige Forderungen umsetzt, wie den Schutz vor sexueller Belästigung und Gewalt. Deswegen werden wir von EMOTION nachhalten, was von den Forderungen realisiert wird. Der erfolgreiche Start unserer Aktion #wasfrauenfordern bestärkt uns in der Mission, unsere gesellschaftliche Verantwortung zu nutzen. EMOTION wird von Frauen für Frauen gemacht. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe, uns mit unserer starken Medienmarke für Frauenrechte einzusetzen. Hier haben wir noch einiges zu tun“, sagt EMOTION-Chefredakteurin Dr. Katarzyna Mol-Wolf.

Unsere Digitalvorständin Franziska von Lewinski ergänzt: „Dass sich mehr als 10.000 Frauen an der Aktion beteiligt haben, zeigt uns, wie sehr wir den Nerv der Frauen getroffen haben. Wir sind sehr happy über diese Resonanz. JETZT muss etwas passieren, damit die Forderungen der Frauen in die Programme der Regierung aufgenommen werden. Dazu gehört für mich an oberster Stelle die Gleichberechtigung in Gesellschaft und Politik, aber auch im Job. Es ist höchste Zeit, dass sich die männerdominierte Kultur ändert.”

Der weitere Aktionsplan von #wasfrauenfordern

Die Forderungen werden der Regierung und den relevanten Fachausschüssen präsentiert, sobald diese im Amt sind. Außerdem werden die Ergebnisse und die daraus folgenden Aufgaben in den nächsten Monaten mit Unternehmen diskutiert. Zudem baut EMOTION das EMOTION.coaching-Programm weiter aus, um Frauen auf ihrem Weg nach vorn zu stärken. Das Magazin beschäftigt sich ab der Januar-Ausgabe monatlich mit den einzelnen Forderungen, um deren Umsetzung nachzuhalten.




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