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Mit Herz und Hirn

Das zweite KommunikatorenDinner im Zeichen von Vibe und Resonanz

fischerAppelt News

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Resonanz, Vibes und Affizierung in der Markenkommunikation

Je präziser wir Daten und Zahlen analysieren, desto wichtiger werden Zwischentöne, die sich nicht messen lassen: Vertrauen, Vibes und Ressonanz. Genau dieses Spannungsfeld stand im Mittelpunkt unseres zweiten KommunikatorenDinners in Kooperation mit dem F.A.Z. Institut.

Über den Dächern von München brachten wir Kommunikations- und Marketingentscheider zusammen, um über eine Frage zu diskutieren, die uns alle umtreibt: Wie bringen wir rationale Argumente und echte Emotionen in der Markenführung neu zusammen?

In Zeiten von KI und Datenflut scheint auf den ersten Blick alles messbar. Doch erfolgreiche Kommunikation funktioniert heute immer weniger über reine Produktvorteile. Viel wichtiger sind eine stimmige Atmosphäre und kulturelle Relevanz. Gemeinsam mit unserem Gründer Bernhard Fischer-Appelt und Cai Thore Philpps, Postion wurde in der Runde diskutiert, warum Fakten zwar logische Argumente liefern, aber allein noch keine Bindung schaffen.

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Unsere Vorständin Eugenia Lagemann machte deutlich, wo die Chance für Marken liegt: Wer heute Menschen erreichen will, muss aus der Logik von Communities heraus denken – und Erlebnisse schaffen, die man spürt, bevor man sie versteht. In ihrem Impuls zeigte sie auf, wie sich genau diese emotionale Beziehungsqualität und die Stimmung rund um eine Marke über KPIs wie Engagement und Resonanz präzise messbar machen lassen. Diese Daten dienen als strategisches Frühwarnsystem in einem Marktumfeld, in dem klassische Werbung zunehmend verpufft und „Menschen-Marken“ das Rennen machen. Wer diese Stimmungen im Branchenvergleich richtig liest, kann seine Strategie rechtzeitig anpassen, um in affektgetriebenen Märkten nicht bloß zu reagieren, sondern aktiv zu agieren.

Wie das Zusammenspiel aus Kopf und Herz in der Praxis aussieht, zeigten unsere beiden Impulsgeber aus der Mobilitätsbranche.

Mit Klaus Gorny , Head of Communication bei Uber und Marc Alexander Müller , Head of Brand bei Lufthansa kamen zwei Stimmen zu Wort, deren Marken auf einem Fundament fußen: Vertrauen. Wer sich in ein fremdes Auto setzt oder in 10.000 Meter Höhe fliegt, trifft keine rein rationale Entscheidung. Lufthansa orchestriert dieses Gefühl im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens perfekt: Während Pilotenansagen mit technischen Details rationale Sicherheit geben, sorgen persönliche Überraschungsmomente bei den Gästen für emotionale Höhepunkte.

Klaus Gorny brachte das Thema Vertrauen am Beispiel des autonomen Fahrens auf den Punkt: Statistisch sind selbstfahrende Autos bereits sicherer – das weiß das Hirn. Doch echtes Vertrauen entsteht nicht durch Zahlen allein, sondern durch Zeit, Erfahrung und nahbare Kommunikation. Uber zeigt, dass man Mobilität nicht nur technologisch verändern, sondern ein ganz neues urbanes Lebensgefühl etablieren kann.

Durch den Abend im Münchner Louis Hotel führten unsere Standortleiterin München Sandra Grünler und Gregor Vischer vom F.A.Z. Institut

Der Abend und die intensiven Gespräche auf der sommerlichen Dachterrasse machten deutlich: Resonanz ist nichts, was man erzwingen kann. Sie entsteht, wenn rationale Argumente Orientierung geben, aber emotionale Erlebnisse Bedeutung stiften.

Unser Fazit der zweiten Runde: Wirkung entfaltet, wer Daten mit Haltung verbindet und Strategie mit Gefühl.

Nach dem erfolgreichen Abend in München zieht der gute Vibe weiter – wir planen bereits das dritte KommunikatorenDinner. Sie möchten beim nächsten Mal dabei sein? Dann schreiben Sie uns: events@fischerappelt.de