Nachhaltiges Netzwerken

13.08.2019

Erfolgreiche Kontakte knüpfen auf internationalen Konferenzen

DMEXO, OMR, SXSW, Web Summit, Rise Conference – was haben all diese internationalen Top-Tech-Events gemeinsam? Inspirierende Panels, lehrreiche Workshops und Experten mit fachspezifischen Know-Hows. Das Angebot ist riesengroß, tausende Besucher aus aller Welt reisen an, um mehr Wissen zu erlangen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Immer noch gelten Unternehmen aus den USA, UK, den Niederlanden, oder auch Portugal als überproportional stark vertreten, wenn es um international anerkannte Tech-Event-Formate geht. Trotz starker deutscher Mobilitäts- und IoT-Player wie Bosch, Continental, Daimler oder Volkswagen. Am Ende des Tages nimmt man bei so großen internationalen Konferenzen viele unsortierte Ideen und noch mehr Visitenkarten mit nach Hause. Was bleibt ist ein voller Kopf und der Wunsch nach einem regen Austausch über die frisch gesammelten Eindrücke.

Warum nicht gleich beides verbinden und nachhaltig gestalten?

Es gibt viele How-to’s und Tipps über das richtige Netzwerken, die Nachfrage ist vorhanden. Zuletzt veröffentlichte Tijen Onaran, die Gründerin des Netzwerks Global Digital Women, ihr Buch „Die Netzwerkbibel – Zehn Gebote für erfolgreiches Networking”. Die selbst bezeichnete Netzwerkerin sieht „Networking mehr als Langlauf, als einen Sprint”. Womit sie meiner Meinung nach absolut Recht hat. Es reicht nicht, möglichst viele LinkedIn und Xing-Anfragen zu verschicken, nur um die Kontaktliste auf 500+ zu manövrieren. Viel wichtiger ist ein persönlicher Bezug und die Kontaktpflege. Das bedeutet aber auch nicht, jeden Tag eine Stunde zu telefonieren oder den ganzen Tag personalisierte Nachrichten zu schreiben.

Es heißt viel mehr, einen Austausch mit ausgewählten Experten zu suchen. Digital gestaltet sich das einfacher und schneller als analog. Unter einem Hashtag bei Twitter finden sich viele Beiträge, auf die man reagieren kann. Aber hilfreicher ist ein echter Dialog mit Mimik und Gestik, eine ehrliche Reaktion auf die eigenen Eindrücke. Wer kennt es nicht, wenn ein verständnisvolles Zunicken oder Kopfschütteln den eigenen Gedankenprozess vorantreibt. Außerdem schafft ein persönliches Gespräch eine besondere Gemeinsamkeit, vor allem mit anderen deutschen Unternehmern auf internationalen Events. Denn klar geht es ums Business, aber wie schön ist es, wenn über die Stadt, den schlechten Kaffee oder das Wetter gesprochen wird – am Ende sind wir nicht nur Manager, sondern auch Menschen. 

Ein gutes Netzwerk mit den richtigen Kontakten hilft dabei, seinen Horizont zu erweitern und etwas aus einer anderen (Branchen-)Perspektive zu sehen.

Das German Apartment bietet zum Beispiel solch einen Raum für einen businessrelevanten Austausch sowie einen freundschaftlichen Plausch. Zuletzt in Hongkong als Dinner-Variation während der RISE Conference Anfang Juli. Für deutsche Marketer ist Asiens größte internationale Start-up- und Tech-Konferenz von großer Bedeutung. Unternehmen wie Huawei, Alibaba oder Tencent scheuen den Vergleich mit Technologie-Konzernen aus den USA und Europa längst nicht mehr.   

Unsere familiäre Netzwerkplattform ist der ideale Ort für all jene, die ihr Wissen nicht nur im Bereich Marketing erweitern, sondern sich auch mit brandaktuellen Tech-Themen auseinandersetzen möchten. Vertreter von u.a. Audi, Voith, Beiersdorf, Miele und Deutsche Bank trafen sich auf Hongkong Island und unterhielten sich im kleinen Kreis bei “Peking-Ente” über die neuesten Trends aus China und die Eindrücke live vor Ort. Wer Interesse an nachhaltigem Netzwerken hat, kann auch bei unserem nächsten German Apartment während des Web Summits dabei sein. Es gibt auch Pastel de Natas und guten Kaffee.

Inessa Brauer

hat als unsere Pressesprecherin Gespür für den Gesprächsstoff von morgen.




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