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Unser OMR #Katerfrühstück

Auf der Suche nach dem Sinn

fischerAppelt News

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Auf der Suche nach dem Sinn

Eine Online Marketing Rockstars  Party ohne ein ausgewogenes #Katerfrühstück am Morgen danach? Nicht mit uns. Genau deshalb haben wir gemeinsam mit dem Berliner Tech-Start-up Opinary  am vergangenen Mittwoch zu einem Frühstück der besonderen Art eingeladen: Mit rund 50 Gästen haben wir uns bei leckeren Stullen, Müsli, Rührei und Co. mit einer wesentlichen Frage beschäftigt – der Frage nach dem Sinn. Dazu haben wir vier spannende Gäste eingeladen, die mit uns Folgendes diskutierten: „Wie entwickelt man als Marke oder Unternehmen eigentlich einen wirkungsvollen Purpose und warum ist dieser von so weitreichender Bedeutung?”

Purpose in der Markenführung

Den Auftakt machte unsere Vorständin Franziska von Lewinski, die in ihrem Impuls über Purpose in der Markenführung sprach. Dabei stellte sie zwei Schwerpunkte heraus:

  1. Wir befinden uns in einem Wertewandel. Nicht nur Konsumenten hinterfragen Produkte und streben nach Sinnhaftigkeit, sondern vor allem auch Arbeitnehmer. Unternehmen müssen daher ihren Purpose in der eigenen Unternehmenskultur verankern und diesen in jedem Bereich des Unternehmens leben. Der Purpose eines Unternehmens sollte daher auf keinen Fall nur keine Marketingaktivität darstellen, sondern für alle Mitarbeiter klar definiert sein.
  2. Konsumenten hinterfragen aktiv die Herkunft von Produkten, fordern einen direkten Mehrwert. Marken und Unternehmen müssen daher Relevanz schaffen und einen klaren Sinn stiften. Die Frage, an welcher Stelle ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen die Welt ein kleines Stückchen besser macht, sollte klar zu beantworten sein und überhaupt in die „Relevanzbubble” von Konsumenten zu gelangen.

Kommunikation mit Haltung

An Franziskas Thesen knüpften im Anschluss Pia Frey, Co-Gründerin von Opinary , Verena Bahlsen, 4. Generation der Keksmanufaktur Bahlsen und Gründerin von Hermann’s  sowie Jürgen Korzer, Partner unserer Strategieberatung, an: In ihrem Panel sprachen sie über die große Bedeutsamkeit von Purpose. Dabei stellte sich heraus:

  1. Marken müssen Menschen sein: Der Purpose eines Unternehmens wird nicht durch eine Marketingkampagne erreicht, sondern dadurch, dass die Menschen hinter einer Marke diese leben und nach außen tragen. Daher ist es unumgänglich, dass jeder im Unternehmen den eigenen Purpose kennt und lebt. Denn eine starke Marke ist die Übersetzung der Unternehmenskultur.
  2. Langfristig denken und handeln: Ein Purpose ist keine Botschaft, die schnell definiert und kommuniziert werden sollte. Den eigenen Purpose zu finden ist ein langfristiger Prozess, der sich stetig weiterentwickelt. Erst wenn sich der Purpose wirklich im Unternehmen intern gesetzt und von jedem verinnerlicht wurde, sollte man mit der Kommunikation nach außen beginnen. Nur so kann echte Glaubwürdigkeit erreicht werden.
  3. Purpose ist eine klare Positionierung für oder gegen etwas, ein Commitment: Aus diesem Grund sollte die eigene Positionierung nicht durch mögliche Regulierungen oder andere negative Auswirkungen weich gewaschen werden. Es ist wichtig, auch Ecken und Kanten zu zeigen und zum eigenen Purpose vollumfänglich zu stehen. Dafür braucht es Mut, den eigenen Purpose auch zu vertreten, wenn es schwierig ist.

Für einen Austausch oder Fragen zum Thema Purpose freut sich Justus von Siebert über eine Mail. Einen weiteren Deepdive in das Thema Purpose machen wir am 21. Mai in Düsseldorf bei unserem Future Marketing Summit anlässlich des diesjährigen Marken-Awards .