Drei goldene Regeln

Drei goldene Regeln: Interne Kommunikation

Warum interne Kommunikation laut Andreas Haas mehr „zack bumm peng” braucht

fischerAppelt News

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Wie interne Kommunikation funktioniert (oder auch mal nicht) erlebe ich jeden Morgen – noch bevor ich im Büro angekommen bin. Und zwar bei dem „kleinen Projekt”, meine beiden Jungs zum Zähneputzen zu bewegen. Typischerweise also: a.) Ohne mich ausreichend in die Bedürfnislage der Zielgruppe zu versetzen, b.) trotz der persönlich für mich in Anspruch genommenen Kommunikationskunst nicht selten in langweiliger Erwachsenensprache statt mit „zack bumm peng” oder irgendwas mit LEGO und c.) gelegentlich einfach mit schnöder Überrumpelungstaktik oder erhobenem Zeigefinger.

Autor dieses Beitrags: Andreas Haas, Geschäftsführer

Klar, die Kommunikation in Unternehmen ist viel komplexer als dieses kleine Projekt. Umso bedauerlicher, dass dennoch immer wieder schon die einfachen Dinge in der internen Kommunikation vergessen werden. Hier sind 3 goldene Regeln.

1. Kollegen first: Mitarbeiter sind mindestens so wichtig wie Kunden.

Zugegeben, das ist etwas überspitzt. Einigen wir uns darauf, dass sie als Zielgruppe zumindest genauso wichtig sind. Natürlich kann ein Unternehmen ohne Kunden nicht überleben. Aber nur zufriedene und motivierte Mitarbeiter, die sich mit dem Purpose und den Zielen eines Unternehmens identifizieren, liefern den Top Service, der die Kunden zufrieden macht und entwickeln die innovativen Lösungen für die Probleme von morgen, von denen die Kunden noch gar keine Vorstellung haben.

Natürlich kann ein Unternehmen ohne Kunden nicht überleben. Aber nur zufriedene und motivierte Mitarbeiter, die sich mit dem Purpose und den Zielen eines Unternehmens identifizieren, liefern den Top-Service, der die Kunden zufrieden macht und entwickeln die innovativen Lösungen für die Probleme von morgen, von denen die Kunden noch gar keine Vorstellung haben.

2. Entertainment ist alles: Interne Kommunikation darf muss unterhalten und bewegen.

Auch interne Kommunikation muss sich heutzutage die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter verdienen. Dazu braucht es eigentlich gar nicht viel. Nur ein wenig (mehr) Storytelling, Emotion, Prägnanz, Formate-Kreativität, Tempo, Klarheit, Haltung, Mut... In einem Wort: ECHTE Inhalte. Die finden sich nur bedingt, wenn man für die Reaktion auf eine kritische Frage zwei Wochen und vier Abstimmungsschleifen benötigt oder wenn die richtungsweisende neue Unternehmensstrategie mit einer Präsentation voller Management-Floskeln vermittelt werden soll.

Auch interne Kommunikation muss sich heutzutage die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter verdienen. Dazu braucht es eigentlich gar nicht viel. Nur ein wenig (mehr) Storytelling, Emotion, Prägnanz, Formate-Kreativität, Tempo, Klarheit, Haltung, Mut... In einem Wort: ECHTE Inhalte. Die finden sich nur bedingt, wenn man für die Reaktion auf eine kritische Frage zwei Wochen und vier Abstimmungsschleifen benötigt oder wenn die richtungsweisende neue Unternehmensstrategie mit einer Präsentation voller Management-Floskeln vermittelt werden soll.

3. Neu ist normal: Interne Kommunikation ist Change Kommunikation ist interne Kommunikation.

Ob wirklich die oft zitierten 70 Prozent aller Change Projekte scheitern, sei dahingestellt. Unbestritten ist, dass es zu viele sind und dass sich in zahlreichen Unternehmen Change-Müdigkeit unter den Mitarbeitern breit macht. Was also tun angesichts des Veränderungsdrucks, der eher mehr als weniger wird? Die nächste Change Kampagne möglichst schnell durchziehen?

Ob wirklich die oft zitierten 70 Prozent aller Change Projekte scheitern, sei dahingestellt. Unbestritten ist, dass es zu viele sind und dass sich in zahlreichen Unternehmen Change-Müdigkeit unter den Mitarbeitern breit macht. Was also tun angesichts des Veränderungsdrucks, der eher mehr als weniger wird? Die nächste Change Kampagne möglichst schnell durchziehen?

Fazit

Professionelle und erfolgreiche interne Kommunikation ist kein einmaliges Projekt, das man abhaken kann. Sie ist für erfolgsorientierte Unternehmen zur Daueraufgabe geworden. Damit sie gelingt ist es entscheidend, immer wieder konsequent die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen und das eigene kommunikative Handwerkszeug regelmäßig zu überprüfen und zu ergänzen. Da kann dann auch mal irgendwas mit zack bumm peng oder LEGO neu dazukommen.

Klar, die Kommunikation in Unternehmen ist viel komplexer als dieses kleine Projekt. Umso bedauerlicher, dass dennoch immer wieder schon die einfachen Dinge in der internen Kommunikation vergessen werden. Hier sind 3 goldene Regeln.

1. Kollegen first: Mitarbeiter sind mindestens so wichtig wie Kunden.

Um das zu erreichen müssen sich interne Kommunikatoren immer wieder damit beschäftigen, welche – sehr unterschiedlichen – Informations- und Kommunikationsbedürfnisse die Mitarbeiter haben. Egal ob für eine spezifische Kampagne oder bei der grundsätzlichen Weiterentwicklung der internen Medienlandschaft: Die Zielgruppe steht am Anfang und im Zentrum. Als Agentur arbeiten wir dazu mit Tools wie der Entwicklung von Mitarbeiter-Personas oder dem Modell der Employee Journey, durch das wir systematisch die verschiedenen Berührungspunkte mit internen Kommunikationsinhalten verdeutlichen.

2. Entertainment ist alles: Interne Kommunikation d̶̶a̶̶r̶̶f̶ muss unterhalten und bewegen.

Wie wäre es stattdessen mit dem Vorstand im wöchentlichen TownHall-Kreuzverhör, einer doppelseitigen 3D-Infografik im Mitarbeitermagazin, dem Livestream von der Führungskräftetagung für alle Mitarbeiter oder einer fesselnden Bewegtbild-Reportage im Social Intranet. Als Agenturgruppe für Creative Content liefern wir die nötigen Zutaten dafür – es müssen ja nicht alle auf einmal sein.

3. Neu ist normal: Interne Kommunikation ist Change Kommunikation ist interne Kommunikation.

Bitte nicht! Die interne Kommunikation muss es sich vielmehr zur Aufgabe machen, Veränderungen als unaufgeregten Normalzustand zu vermitteln und ihnen den vermeintlichen Schrecken zu nehmen. In dem sie ein internes Kommunikations-Ökosystem aufbaut, dass Change Projekte dauerhaft und aus mehr als nur einer (Management-)Perspektive thematisiert. Indem sie Plattformen schafft für Teilhabe, Vernetzung und offenen Dialog auch außerhalb der Teeküche. Und indem sie Führungskräfte systematisch dabei unterstützt, ihre – meist „ungelernte” – zusätzliche Rolle als Kommunikatoren auszufüllen.

Fazit

Professionelle und erfolgreiche interne Kommunikation ist kein einmaliges Projekt, das man abhaken kann. Sie ist für erfolgsorientierte Unternehmen zur Daueraufgabe geworden. Damit sie gelingt ist es entscheidend, immer wieder konsequent die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen und das eigene kommunikative Handwerkszeug regelmäßig zu überprüfen und zu ergänzen. Da kann dann auch mal irgendwas mit „zack bumm peng” oder LEGO neu dazukommen.