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MoCM Masha Sedgwick

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Masha Sedgwick über Haltung, Hass & Hosen

Darum geht's in unserer 30. Podcast-Folge „Monsters of Content Marketing”

Dirk Benninghoff

Dirk Benninghoff

Chefredakteur

Von der Fashion Ikone zur Aktivistin

Masha Sedgwick  hat eine krasse Wandlung hinter sich. Mode macht sie immer noch, aber es muss nachhaltig sein. Daher hat die Influencerin ihre Werbepartner umgekrempelt. Fast Fashion war gestern. Was heute ist (Haltung!), was ihr Rezept gegen Hass im Netz ist und was wir nach der Pandemie tragen sollten: All das erfahrt ihr in der neuen Folge der Monsters of Content Marketing .

Sie hat 251.000 Follower:innen auf Instagram, ist als Modeinfluencerin bekannt geworden, macht heute aber viel, viel mehr. „Ich habe vor zehn Jahren klassisch angefangen, mit Mode, mit Reisen. Aktuell entsprechen mir aber andere Themen mehr“, sagt Masha Sedgwick. Sie engagiert sich gesellschaftlich, politisch, spricht im TV über Abtreibungen, gibt einmal in der Woche „Ama“ heraus, einen politischen Newsletter. Die Berlinerin nutzt dabei ihren Einfluss, um Haltung zu zeigen. Sie würde das nie von anderen Influencer:innen verlangen, fühle sich aber selbst „sehr wohl damit“.

Ich konnte Mode nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren.

Masha Sedgwick, Influencerin

Das heißt nicht, dass Masha nichts mehr mit Mode zu tun hat, wie jeder merkt, der ihren Instagram-Acccount besucht. Nur konnte sie zum Teil Mode nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren. Grund: „Die meisten Modekonzerne sind alles andere als nachhaltig.“ So hinterfrug die Influencerin ihre Werbepartner, machte Schluss mit Fast Fashion und achtet bei Marken, mit denen sie kooperiert, auf Nachhaltigkeit. „Eine menschliche, keine Business Entscheidung“, sagt sie. Dass das Grenzen hat, ist ihr klar: „Ich bin da im Lernprozess.“ Es sei teilweise „sehr schwer zu unterscheiden“, was nachhaltig und was nur Green Washing sei. „Ich kann da keine 100prozentige Garantie geben.“

Die meisten Modekonzerne sind alles andere als nachhaltig.

Masha Sedgwick, Influencerin

Können Influencer:innen wirklich Einfluss auf Marken, auf ihre Werbepartner ausüben? Für sich selbst sieht Masha das nicht, aber bei Kolleg:innen, zu denen es für gewisse Marken keine Alternativen gibt. Die hätten schon Lieferketten hinterfragt und Änderungen zu mehr Nachhaltigkeit bewirkt.

Hört in der neuen Ausgabe der #MoCM außerdem, was Masha zum Umgang mit Hass im Netz rät, wie das Influencer:innen-Business in der Pandemie läuft und worauf sie sich nach der Pandemie freut. Und was ihr in diesem Spätsommer auf keinen Fall tragen solltet.

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