BlogChristian Hillemeyer und das „Peloton der Sprachlern-Szene“
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Christian Hillemeyer und das „Peloton der Sprachlern-Szene“

Darum geht's in unserer 27. Podcast-Folge „Monsters of Content Marketing”

Dirk Benninghoff

Dirk Benninghoff

Chefredakteur

Sprechen wir über Sprache. Und wer könnte das besser als Christian Hillemeyer, Kommunikationschef der Sprachlern-App Babbel ? In unserer neuen Podcast-Folge Monsters of Content Marketing  erklärt er, warum die App gerade in der Pandemie so erfolgreich ist und taucht in das breit gefächerte Content-Universum der Berliner:innen ein.

„Den Bereich Sprache kommunikativ zu begleiten ist unglaublich vielschichtig – von Love Stories über Kulinarik bis hin zu Management und Karriere“, sagt Hillemeyer, der schon diverse Stationen hinter sich hat, unter anderem MTV. All diese Themen deckt der Content ab, der Lust auf die App machen soll. So bietet Babbel allein zehn Podcasts an, von True Crime Podcasts bis zu „Hardcore-Grammatik“. Alles frei verfügbar und beliebt: An die drei Millionen Mal seien die Podcasts heruntergeladen worden, sagt der Director Communications.

Den Bereich Sprache kommunikativ zu begleiten ist unglaublich vielschichtig.

Christian Hillemeyer, Babbel

Babbel ist weit mehr als Sprache. Es geht um Kultur, um Reisen und ums Kochen. Gerade letztes ist für den Kommunikationschef und sein Team ungeheuer wichtig und lässt sich für PR nutzen. In einem Ranking ermittelte Babbel in New Yorker Restaurants, welche Gerichte falsch oder aufgrund des anspruchsvollen Namens gar nicht bestellt werden, weil man Aussprachefehler fürchtete und brachte es so bis ins „Wall Street Journal“.

Während der Pandemie erfreuen sich die Macher:innen der App über „extrem großes Wachstum“. Hillemeyer sieht vor allem in den USA einen „Trend zum Self Improvement“. Diese Selbstoptimierung verbunden mit einem Überschuss an Zeit im Lockdown führt viele Menschen zum Erlernen von Sprachen und damit zu Babbel. „Die Leute haben jetzt Zeit und sehen: Oh, das funktioniert ja!“ Zudem, so der Kommunikator, wappneten sie sich für das Ende der Pandemie. Eine Umfrage zur Motivation für die App ergab, dass „Reisen immer noch ungebrochen größter Trend“ sei.

Die Pandemie hat den Sprachlern-Markt um Jahre nach vorne gebracht.

Christian Hillemeyer, Babbel

Babbel kam den Bedürfnissen der User:innen mit neuen Angeboten wie Video-Live-Session mit Sprachtrainer:innen entgegen. Die Pandemie habe den „Sprachlern-Markt um Jahre nach vorne gebracht“. Und Babbel sei auf dem Weg „zum Peloton der Sprachlern-Szene“, so Hillemeyer, der ein großer Fan des Fitness-Geräts ist.

Ein Blick in die Medien verdeutlicht, dass die Wahrnehmung von Babbel extrem positiv ist. Der Kommunikator sieht drei Gründe: „Berliner Erfolg, kein doppelter Boden, super-erfolgreich. Das ist eine Geschichte, die erzählt man gerne positiv.“

Wie Babbel mit Gendern umgeht, was die inneren Werte sind und welchen Beef die App mit Fox News und dessen Hardliner Tucker Carlson hatte: Das und mehr erfahrt ihr in der neuen Ausgabe #MoCM.

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