BlogPeer Wörpel und seine „What-The-Fuck-Momente“
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Peer Wörpel und seine „What-The-Fuck-Momente“

Darum geht's in unserer 26. Podcast-Folge „Monsters of Content Marketing”

Dirk Benninghoff

Dirk Benninghoff

Chefredakteur

Ob er einen Super-Job hat? „Ich kann mich nicht beschweren“. Was sein Ziel ist? „Marketing-Deutschland retten.“ Und was er dazu beiträgt? „Am Ende habe ich eine Evangelistenrolle.“ Der Mann, der diese Selbstbeschreibung abgibt, heißt Peer Wörpel und ist Creative Agency Partner bei Facebook. Er berät Agenturen und deren Kunden dabei, welche Inhalte auf den vielen Kanälen des Social-Media-Giganten funktionieren. Wer so etwas weiß, ist ein würdiges Monster of Content Marketing. In der neuesten Ausgabe unseres Podcasts ist Peer unser Gast.

Video, Video, Video. Das ist der Treiber schlechthin.

Peer Woerpel, Facebook

Dabei liefert er jede Menge Tipps frei Haus. Was läuft auf Social Media? „Immer noch komplett unterschätzt: Video, Video, Video. Das ist der Treiber schlechthin“. Wichtig: Man müsse „What-The-Fuck-Momente“ schaffen, in denen die Leute bei einem Content Asset hängenbleiben. Wie schnell muss ein Video die User:innen catchen? „Viel Zeit hast du nicht. 0,25 bis vielleicht eine Sekunde.“ Der größte Fehler? Zu denken, man könne einfach einen Werbefilm oder anderen Content, der ohnehin produziert sei, in Snippets für Social Media schneiden und ausspielen.

Peers Feld sind nicht organische Strategien, sondern bezahlte Ad-Kampagnen. Wenn er sagt, dass er Marketing-Deutschland retten wolle, bezieht der Facebook-Mann das vor allem auf die Rolle, die Social Media und das Marketing generell einnehmen. Man müsse viel mehr zelebrieren, „wie viel Anteil Kreativität am Geschäftserfolg hat“. Durch Kampagnen auf Social Media Kanälen mit ihrem extrem starken Zielgruppen-Targeting („Super geil bei uns“) könne man „dafür sorgen, dass die Joghurts aus den Regalen gerissen werden, wenn man es geschickt angeht“. Nur würden Agenturen und Kreativität häufig als Kostenfaktor betrachtet, deren Erfolg sich nur in Awards widerspiegelt. Für Peer dagegen die wichtigste Frage: „Wenn ich x Euro reinstecke: Wie viel Euro bekomm ich raus und wie viel Einfluss hat Kreation auf den ROI?“ Man müssen mehr in Sales- und weniger in Engagement-KPIs denken, so seine Auffassung.

Wer Social Media begriffen hat und starke Kampagnen produziert, was der wichtigste Trigger für die User:innen ist und welche Kanäle im Facebook-Universum sträflich unterschätzt werden: Das und mehr verrät Peer in der neuen Ausgabe #MoCM.

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