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SEO-Maßnahmen in und nach der Krise

Nico Barner
Nico Barner

Eine Bestandsaufnahme: Das Suchvolumen rund um Corona ist in den letzten Wochen explodiert. Seit Ende Februar zeigt die Kurve zu allen mit dem Corona-Virus in Bezug stehenden Suchen in Google Trends steil nach oben.

Die Menschen haben das Bedürfnis, sich so oft wie möglich über alle Neuigkeiten zum Thema zu informieren und konsumieren verstärkt Nachrichten im Internet – eine neue Situation, von der vor allem Publisher stark profitieren.

Kann jedes Unternehmen auf diesen Zug aufspringen?

Das gestaltet sich eher schwierig, denn die News werden von den großen Publishern dominiert, und gleichzeitig legt Google bereits seit einiger Zeit bei Suchanfragen aus dem Bereich Medizin auf den Ergebnisseiten den Fokus auf vertrauenswürdige Quellen: Gemäß dem E-A-T-Grundsatz werden im Rating einer Website die drei Faktoren Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness bewertet und zugrunde gelegt.

Zu sehen sind hier die Suchanfragen nach "Corona" und "Coronavirus" im Zeitverlauf (Quelle: Google Trends).

Für generische Suchanfragen im Zusammenhang mit Corona ist es noch schwieriger, die eigene Website zu platzieren, denn Google legt hierzu wichtige Themen sogar selbst fest.

Generell lässt sich für die letzten Wochen feststellen, dass Suchanfragen in den Bereichen Gesundheit, Nachrichten und Finanzen gestiegen sind, während das Suchvolumen in anderen Bereichen und insbesondere für Reisen & Mobilität stark zurückgegangen ist.

Verlierer in der Corona-Krise

Auch wenn Ihre Brand nicht ausgerechnet so heißt wie das Virus, welches Auslöser der aktuellen Krise ist, hat die derzeitige Situation und die damit verbundenen gesellschaftlichen Einschränkungen große Auswirkungen auf Ihre wirtschaftliche Situation.

Das geänderte Kaufverhalten trifft entsprechend z. B. Reiseanbieter, aber auch Car Sharing-Unternehmen und Fitnessstudios sehen sich aufgrund des zwangsläufig geänderten Freizeitverhaltens großen Problemen gegenüber.

Das Online-Magazin Adzine berichtet beispielsweise von einer Befragung, in der jeder Fünfte angab, aufgrund des Corona-Virus bereits geplante, größere Anschaffungen erst einmal zu verschieben – von Autos und Elektronikartikeln über Urlaubsreisen bis hin zu Möbeln oder Smartphones. Aufgeschoben bedeutet allerdings nicht aufgehoben: Die Deutschen beschäftigen sich auch weiterhin mit diesen geplanten Anschaffungen – und dies vor allem online.


6 SEO-Maßnahmen für die Top-Position nach der Krise

Gerade wenn aktuell keine Produkte oder Dienstleistungen offline oder online verkauft werden können, helfen Marketing-Maßnahmen wie Suchmaschinenmarketing (SEA) oder Paid Social nicht weiter. Deshalb ist dies der richtige Zeitpunkt, in SEO zu investieren. Wer jetzt in SEO investiert, sieht in sechs bis zwölf Monaten die Ergebnisse – also dann, wenn die Krise (hoffentlich) überstanden ist.

1. Umfassende Seitenanalyse

Wir empfehlen, die Zeit für eine ausführliche Seitenanalyse zu nutzen. Dabei wird die Website auf verschiedenste SEO-Faktoren vom technischen Setup bis hin zu den Backlinks geprüft: Wie wird die Seite in den Google-Suchergebnissen dargestellt? Welches Potenzial bieten die zahlreichen Google Snippets? Wie schnell sind die aktuellen Ladezeiten? Anschließend kann die Website holistisch optimiert werden – mit dem primären Ziel, besser in Suchmaschinen zu ranken und resultierend mehr Traffic, Leads, Conversions und Umsatz zu generieren.

6 SEO-Maßnahmen

2. Content Review

Auch ein Content Review ist sinnvoll. Basierend auf dieser Bestandsaufnahme der aktuellen Website kann eine sinnvolle Erweiterung mit neuen Inhalten geplant und umgesetzt werden. Der Fokus sollte dabei stets zielgerichtet auf den Bedürfnissen potenzieller Kunden und Bestandskunden liegen.

3. Local SEO

Unternehmen mit Ladengeschäften oder Restaurants sollten ihr Local SEO analysieren und optimieren. Google My Business (GMB) bietet breitgefächerte Möglichkeiten und regelmäßig neu ausgerollte Features, potenzielle Kunden zusätzlich im lokalen Bereich auf sich aufmerksam zu machen und sich bestmöglich zu präsentieren – ohne zusätzliches Budget einsetzen zu müssen.

So hat Google zuletzt seine strengen Namensregelungen für bestimmte Branchen gelockert. Betreiber von Restaurants und Läden dürfen nun Namenszusätze wie “Lieferservice” und “Außer Haus-Verkauf” mit in das Business-Profil aufnehmen, um so Ihre Kunden über die neuen, vorübergehenden Services zu informieren.

4. Eigene Inhalte produzieren

Was oft aufgrund von Terminengpässen und anderen Prioritäten nachgeordnet wird, kann jetzt angegangen werden: Nutzen Sie die Zeit, um gegebenenfalls besser verfügbare Ansprechpartner zu finden, um Interviews zu führen und somit uniquen Content zu kreieren. Mit dem richtigen Konzept, sowohl in Bewegtbild als auch in Text, kann das Interview eine Verbesserung Ihrer Sichtbarkeit in Suchmaschinen erzeugen.

5. Linkbuilding vorantreiben

Wann haben Sie sich zuletzt um Linkbuilding gekümmert? Nutzen Sie die Zeit, um Ihr Backlink-Profil zu stärken, zu optimieren und eine individuelle Strategie aufzusetzen! Denn Backlinks sind nach wie vor ein enorm wichtiger Rankingfaktor.

6. Von offline zu online

Organisatoren und Veranstalter von Events, Kongressen, Konzerten usw. können bereits geplante Events in Suchmaschinen als verschoben oder abgesagt kennzeichnen. Google stellt hierfür ein spezifisches Markup zur Verfügung, damit Nutzer sehen, welche Events noch stattfinden und welche in die Zukunft verschoben wurden. Eine gute Möglichkeit, um für Ihre Zielgruppe, aber auch für den Google-Algorithmus, seriös und informativ zu bleiben. Wenn Sie infolge der Krise auf virtuelle Veranstaltungen umplanen, sollten Sie auch diese entsprechend mit dem neuen “virtuellen Markup” auszeichnen.

Gewinner in der Corona-Krise

Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Unternehmen, die von der Krise profitieren, weil ihr Business durch die aktuelle Situation gar nicht betroffen ist oder sogar einen Aufschwung erlebt. Das sind vor allem diejenigen, die in den letzten Jahren in die Digitalisierung ihres Unternehmens investiert haben oder aber Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die digital vertrieben und genutzt werden. Dazu zählen z. B. Lebensmittellieferanten, digitale Fitnessangebote und Fitness-Apps, digitale Lernangebote, digitale Events und Unterhaltungsangebote, aber auch Verlage für (digitale) Bücher und Zeitschriften.


3 SEO-Maßnahmen, mit denen Sie in Top-Position bleiben

1. Traffic-Bringer stärken

Auch wenn die Besucherzahlen Ihrer Website gerade neue Rekorde brechen, lohnt es sich dafür zu sorgen, dass dieser Trend auch anhält, wenn den Nutzern wieder mehr Alternativen zur Verfügung stehen. Eine Analyse der best performenden Landingpages in Bezug auf organischen Traffic liefert wichtige Anhaltspunkte:

3 SEO-Maßnahmen

Welche Keywords verzeichnen vermehrtes Interesse, sorgen für den aktuellen Traffic-Anstieg und damit für (Neu-)Kunden?Sobald die aktuellen Gewinner identifiziert sind, sollte das Wettbewerbsumfeld in den Suchergebnissen genauestens analysiert werden. Welche Wettbewerber ranken vor der eigenen Landingpage? Was machen sie eventuell anders? Lassen sich Ideen für die eigenen Webseiten adaptieren und auf das eigene Produkt zuschneiden? Hierbei sollte bewertet werden, wie gut der Nutzer auf der Seite abgeholt und die Suchanfrage beantwortet wird. In welchem Umfang ist Text beim Wettbewerber implementiert? Welche Snippets werden genutzt und bietet die Landingpage Potenzial für weitere Auszeichnungen mit Markups?Basierend auf diesen Informationen kann die eigene Landingpage angepasst werden. Insbesondere frischer Content ist für Suchmaschinen ein Indikator dafür, dass die Webseite (weiterhin) eine hohe Relevanz hat und stets up to date gehalten wird.

2. Linkbuilding-Chance ergreifen

Der aktuelle Fokus der Medien auf bestimmte Branchen eignet sich hervorragend zum Linkbuilding! Journalisten freuen sich über passende Inhalte und ganz sicher auch darüber, in Zeiten des Corona-Virus von positiven Ereignissen berichten zu können. Mit Daten, die beispielsweise den hohen Anstieg der Zugriffe auf Ihre Online-Kurse belegen, werden Inhalte geschaffen, die niemand anderes bieten kann. So präsentieren Sie sich gleichzeitig als relevanten Anbieter dieser Services. Veröffentlichen Sie also proaktiv eigene Daten, die Verbreitungspotenzial haben und bieten Sie sich als Interviewpartner an. So können Sie neben der gewonnenen Reichweite gleichzeitig Ihr Backlink-Profil stärken und die Autorität ihrer Seite steigern.

3. Google Features nutzen

Bieten Sie bereits seit längerem – nun aber eventuell noch verstärkt – virtuelle Events an? Nutzen Sie auf jeden Fall die spezielle Auszeichnung von schema.org für Events. So ist eine prominente Sichtbarkeit Ihrer Veranstaltungen in den Google-Suchergebnissen sichergestellt. Ihre Webinare, Online-Coachings, Online-Fitnesskurse usw. erlangen so mehr Aufmerksamkeit und werden von einer (noch) breiteren Masse wahrgenommen. Auch bereits von Ihrem Service oder Produkt überzeugte Kunden werden Ihnen so kontinuierlich die Treue halten. 

Sie sind über den plötzlichen Aufschwung Ihres Business erfreut und überwältigt gleichermaßen? Wir unterstützen Sie gern dabei, das Optimum herauszuholen!

Mehr Infos gibt es hier: