Podcast

Thomas Rademacher und die Food Porns von Koro

Darum geht's in unserer 87. Podcast-Folge „Monsters of Content Marketing“

Dirk Benninghoff

Dirk Benninghoff

Chefredakteur

Dieses Monster und seine Marke haben den Markt aufgemischt – und zwar den für vegane Lebensmittel. Koro ist die wachstumsstarke Love Brand der Generation Instagram und Thomas Rademacher  ihr Social Media-Chef. Ein Podcast über Food Porns, die den Löffel runterlaufen, und ein riesiges Creator-Netzwerk, in dem jeder essen kann, was er will.

Der Anfang klingt ganz einfach: „Wir haben 2016 angefangen, Produkte an Youtuber zu schicken, die die dann ausprobiert haben.“ Und das erfolgreich: Heute ist Koro eine rasant wachsende Lebensmittelmarke. Trockenfrüchte, Nüsse oder Riegel spielten 2025 mehr als 150 Mio. Euro Umsatz ein. 2020 waren es noch 20 Mio. „Rasantes Wachstum“, nennt Thomas Rademacher das in der neuen Ausgabe der „Monsters of Content Marketing“. Was vor 12 Jahren als Online-Drogerie begann von den Gründern Kosta Calios und Robert Schyska, daher der Name, ist inzwischen ein voll auf Lebensmittel fokussiertes Unternehmen, das online wie im Einzelhandel (bsp DM, Rossmann, Edeka) verkauft und auch noch Cafés betreibt.

Und das ein riesiges Creator-Netzwerk wie auch eine große Community unterhält. „Wir kommen sehr stark auf dem Instagram-Marketing“, sagt Thomas. Aus Youtube wurde also weit mehr. Und: „Wir waren auch eine der ersten Brands, die früh auf Influencer Marketing gesetzt haben.“ Man habe den Markt damit „aufgemischt“, sagt der Kommunikationschef selbstbewusst im Podcast.

Heißt in Zahlen heute: 423.000 Instagram-Follower. Mächtig, aber einige der großen Creator von Koro kommen auf weit mehr. Beispielsweise die Influencerin Maya Leinenbach mit ihrem Account fitgreenmind, dem 3,9 Millionen folgen. Sie präsentiert Rezepte für Koro, übernimmt auch mal deren Café in Berlin-Mitte und macht dort Sandwiches. „Sowas funktioniert supergut“, sagt Thomas. Die meisten der 500 Creator von Koro kommen auf deutlich weniger Follower. Es beginne „so bei 20.000“. Die Creator können die Produkte selbst wählen, die sie präsentieren. Sie wüssten am besten, was in ihren eigenen Communities ankommt.

Was noch gut funktioniert?

„Foodporn kommt immer gut an. Wenn wir ein Nussmuse haben, das so vom Löffel runter, dript“, schwärmt der Koro-Mann, „sieht das super ansprechend aus“. Mit Leckereien wie dieser hat Koro eine Community geschaffen, die das Unternehmen in den Love Brand Status erhebt. „Die User moderieren sich selber“, sagt Thomas, es herrsche ein „netter Tonfall, die Leute helfen sich gegenseitig“. Bei Koro stimmt die Welt also noch, was auch am Community Management der Marke liegt. „Die Erwartungshaltung ist gerade bei der GenZ hoch.“ Sie erwarten Antworten spätestens innerhalb von 24 Stunden. Durch schnellen Dialog erwerbe man Vertrauen. Auch das gehört zur Love Brand.

Wie die Zielgruppe von Koro konkret aussieht, welchen Stellwert TikTok hat und was das neueste heiße Ding im Gesundheitsmarkt ist: Das und mehr schildert Thomas in der neuesten Folge der „Monsters of Content Marketing“.

Jetzt anhören

Unser Podcast „Monsters of Content Marketing“ ist verfügbar auf Spotify, Apple Podcasts und Youtube.