Sozial trotz Distancing

2020

Philipp und Keuntje entwickelt kontaktlosen Hinz&Kunzt Verkäufer

Viele Obdachlose sind durch die Corona-Situation in einer besonders schwierigen Lage: Sie gehören oft zur Risikogruppe und haben keine Möglichkeit, sich in einer Wohnung zurückzuziehen. Für die 530 Hinz&Kunzt Verkäufer*innen gehen dazu auch wichtige Einnahmen verloren, auf die sie angewiesen sind, weil sie durch die Kontaktbeschränkungen nicht mehr wie gewohnt vor Supermärkten verkaufen dürfen.

Die Lösung dafür: Aus den realen Hinz&Kunzt Verkäufer*innen wurden lebensgroße Aufsteller, denen man ganz einfach via Smartphone kontaktlos Geld spenden und symbolisch ein Magazin abkaufen kann. Die Einnahmen kommen den Verkäufern sowie Sozialprojekten des Straßenmagazins zugute. Seit dem 27. April stehen die kontaktlosen Hinz&Künztler vor ausgewählten Supermärkten in Hamburg.

„Hab leider kein Home Office“

Entstanden ist die Idee bei unseren Kolleg*innen von Philipp und Keuntje unter der Initiative „Deutschland gegen Corona“, die von uns ins Leben gerufen wurde. Zu deren Unterstützern zählen unter anderem der SPIEGEL, Unilever, ZDF und Facebook.

In der Krise zeigt sich auch der Zusammenhalt: Philipp und Keuntje ist ein wichtiger Partner für uns und hat auch jetzt wieder bewiesen, wie man mit kleinen, innovativen Ideen große Unterschiede machen kann.

Jörn Sturm, Geschäftsführer von Hinz&Kuntz

„Es war uns wichtig, eine einfache Lösung für ein akutes Problem zu finden“, sagt Robert Müller, Kreativgeschäftsführer von Philipp und Keuntje. „Mit dem Aufsteller und dem Satz ‚Hab leider kein Home Office‘ bleibt Hinz&Kunzt dort präsent, wo die Leute wo ohnehin mit ‚ihren‘ Verkäufer*innen rechnen – vor den Supermärkten“, so Müller weiter.




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