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Diether Kerner & die Wucht von Content

Darum geht's in unserer 29. Podcast-Folge „Monsters of Content Marketing”

Dirk Benninghoff

Dirk Benninghoff

Chefredakteur

Gewalt gegen Frauen, tote Flüchtlinge im Mittelmeer: nicht gerade typische Themen für Werber. Und so sind #unhatewomen  und #drownedrequiem  auch nicht unbedingt Werbung. Aber was sind sie dann? Philipp und Keuntje -Kreativgeschäftsführer Diether Kerner spricht in unserer neusten Folge „Monsters of Content Marketing“  über zwei außergewöhnliche, vielfach preisgekrönte Cases.

Frauen lesen gewaltverherrlichende Texte aus HipHop-Videos vor. So simpel das Vorgehen, so erfolgreich das Resultat. #unhatewomen nennt sich das Projekt für Terre des Femmes  und es heimste diverse Auszeichnungen ein – vom ADC über den Digital Award bis zum Deutschen PR Preis. „Es blieb einem alles im Halse stecken, was einem im Halse stecken bleiben kann, wenn die da zitieren was da in diesen millionenfach geliketen Songs gesungen wurde.“, sagt Diether.

Das Ding hat echt ne Wucht entfaltet.

Diether Kerner, Kreativgeschäftsführung

Das andere „Ding“ nennt sich #drownedrequiem. Um auf das Schicksal von Flüchtlingen vor den Küsten der EU aufmerksam zu machen, schickten Diether und sein Team das einzige Unterwasserorchester Europas auf den Boden des Mittelmeers, um dort Beethovens „Ode an die Freude“ und damit den europäischen Klassiker schlechthin zu spielen. „Jeden Tag ersaufen Leute im Mittelmeer und es ist niemand da, außer private Hilfsorganisationen, der sich wirklich kümmert“, so Diether zur Motivation für die Aktion. Die KPIs seien „relativ einfach“ zu formulieren gewesen:

Helft uns unser Schiff zu finanzieren. Und was soll ich sagen: In vier Wochen Schiff finanziert, bis jetzt 600 Menschen das Leben gerettet.

Diether Kerner, Kreativgeschäftsführung

Und dafür gab es just einen Goldenen Löwen in Cannes.

In beiden Fällen kam der Case zum Kunden. Diether und sein Team ersannen, wie man beide Missstände aufgreifen könne und wendeten sich an Partner, die die Umsetzung ermöglichten. Er hält es für selbstverständlich, dass sich die Werbung ständig aktueller Themen annehmen müsse und findet es „toll zu sehen, dass Kommunikation etwas bewirken kann“. Und das da etwas entstanden sei, „dass die Leute anrührt“. Hört in unsere neuste Ausgabe #MoCM rein.

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